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Friedensmarsch zur Mauer bei Beit Jala/Bethlehem: über 2000 Menschen beten für die Versöhnung zwischen Israel und Palästina

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der evangelischen Gemeinde in Beit Jala und des 5-jährigen Jubiläums des Begegnungszentrums Abrahams Herberge sind nach einem Festgottesdienst am 30. Oktober 2008 über 2000 Menschen friedlich zur Mauer marschiert. Zu den Teilnehmenden gehörten Bischöfin Maria Jepsen und der Jenaer Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter.

"Zwischen 2000 und 3000 Menschen waren auf palästinensischer Seite unterwegs: mit Kerzen, Gesang und Gebet für den Frieden; es marschierten gemeinsam Christen, Muslime und Israelis. Es verlief - zwar unter großem Aufgebot von Sicherheitskräften - alles sehr friedlich und ohne Zwischenfälle. Unmittelbar vor der Mauer in Bethlehem, am Checkpoint, sprachen Jadallah Shihadeh, Pfarrer der Ev.-Luth.Gemeinde in Beit Jala (Nachbarort von Bethlehem), der Oberbürgermeister von Jena, Dr. Albrecht Schröter, sowie Bischöfin Maria Jepsen Friedensgebete. Hinzu kamen (ungeplant) der Vertreter des Oberrabinates von Jerusalem, Rabbiner Ashermann, und der alte Scheich Frarjeh, ebenfalls mit engagierten Friedensgebeten.

Auf israelischer Seite sollen dem Vernehmen nach etwa 200 Friedensaktivisten unterwegs gewesen sein, um auf der anderen Seite der Mauer auf die Palästinenser zu treffen; sie wurden aber von israelischen Behörden daran gehindert, bis zur Mauer zu gelangen, so dass ein Kontakt zwischen den beiden Gruppen über die Mauer nicht möglich war.

Dies war nach Aussage von Pfarrer Shihadeh der erste Friedensmarsch seitens der Palästinenser, und da er friedlich verlaufen ist, werden gewiss weitere Aktivitäten folgen."

(Bericht von Superintendent Karl Schick, Köln)


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