Anlässlich des Antrags der Palästinenser auf eine UN-Mitgliedschaft haben sich 13 Führer christlicher Kirchen in Jerusalem für eine Zwei-Staaten-Lösung ausgesprochen.
Die Kirchenführer, unter ihnen Bischof Dr. Munib Younan von der Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land (ELCJHL), fordern verstärkte diplomatische Bemühungen zugunsten eines eigenen Palästinenserstaates. Es sei jetzt eine günstige Gelegenheit für diese Initiative. Eine solche Lösung diene Frieden und Gerechtigkeit. Israelis und Palästinenser sollen in ihren eigenen, unabhängigen Staaten leben können – mit Respekt vor den Menschenrechten und in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht. Jerusalem als gemeinsame heilige Stadt müsse beiden Völkern und allen drei Religionen gleichermaßen zugänglich sein. Zugleich fordern sie beide Seiten zur Zurückhaltung auf, wie immer die palästinensische Initiative ausgehen mag.Die christlichen Gemeinden im Heiligen Land sind durch Auswanderung und andere Faktoren in ihrer Existenz bedroht. Dies betrifft auch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL). Sie sieht innerhalb der arabischen Gesellschaft ihren besonderen sozial-diakonischen Auftrag im Bereich von Bildung und Erziehung.
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