
Die christlichen Gemeinden im Heiligen Land sind durch Auswanderung und andere Faktoren in ihrer Existenz bedroht. Dies betrifft auch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL). Sie sieht innerhalb der arabischen Gesellschaft ihren besonderen sozial-diakonischen Auftrag im Bereich von Bildung und Erziehung.
In den drei Schulen der ELCJHL und in Talitha Kumi werden zur Zeit 2.300 Kinder aus christlichen und muslimischen Familien unterrichtet. Sie durchlaufen eine Ausbildung vom Kindergarten bis zum Abitur. Darüber hinaus bemühen sich die Schulen, Angebote beruflicher Bildung – zum Beispiel im Hotel- und Tourismusbereich – zu entwickeln, um jungen Menschen Arbeitsperspektiven im Lande zu ermöglichen. Die evangelischen Schulen erhalten als christliche Privatschulen keinerlei staatliche Förderung. Immer weniger Eltern sind aufgrund der schwierigen finanziellen Situation in der Lage, das Schulgeld zu entrichten.
Schularbeit in dieser schweren Zeit in Palästina ist Friedensarbeit. In der Schule erleben die Kinder und Jugendlichen ein Stück Normalität. Daher sind gerade auch Angebote wie psychologische Beratung, Theaterwerkstätten, künstlerische Aktivitäten und Sport nötiger denn je, um die Traumata der Jugendlichen aufzufangen.
Unterstützen auch Sie die Schularbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land mit einer Spende oder durch die Übernahme einer Patenschaft. Sie schenken den Menschen in Palästina ein Stück Hoffnung.
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Spendenkonto: Ev. Darlehnsgenossenschaft Kiel
BLZ 210 602 37 · Konto 777 820 · Projektnummer 4201
In den vier lutherischen Schulen im Heiligen Land begegnen sich muslimische und christliche Schüler/innen. Sie lernen im interreligiösen Religionsunterricht die eigene Religion und die Religionen und Konfessionen der Mitschüler/innen besser kennen.
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