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	<title>henrikweinhold1007, Autor bei Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</title>
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	<description>Partner von Gemeinden und Schulen in Palästina</description>
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	<title>henrikweinhold1007, Autor bei Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</title>
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	<item>
		<title>Neues Siedlungsprojekt bedroht Beduinengemeinde und Integrität der Westbank</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/neues-siedlungsprojekt-e1-bedroht-beduinengemeinde-und-integritaet-der-westbank/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 11:57:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>05.06.2026 &#124; Durch den geplanten israelischen Siedlungsbau im Gebiet E1 steht die Beduinengemeinde Khan al‑Ahmar kurz vor der Räumung. Mit der Realisierung des Projekts würde der Siedlungsblock Ma’ale Adumim mit Ostjerusalem verbunden und die Westbank weiter fragmentiert werden.</p>
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<p>05.06.2026 | Durch den geplanten israelischen Siedlungsbau im Gebiet E1 steht die Beduinengemeinde Khan al‑Ahmar kurz vor der Räumung. Mit der Realisierung des Projekts würde der Siedlungsblock Ma’ale Adumim mit Ostjerusalem verbunden und die Westbank weiter fragmentiert werden.</p>



<p>Khan al‑Ahmar liegt östlich von Jerusalem in einem strategisch wichtigen Gebiet des Westjordanlands. Die Bewohner gehören zu Beduinengemeinschaften, die bereits 1948 vertrieben wurden und sich in den 1960er‑Jahren dort niederließen. Seit 1967 verweigern israelische Behörden die Anerkennung des Dorfes sowie Baugenehmigungen; sämtliche Gebäude sind mit Abrissverfügungen belegt.</p>



<p>Am 19. Mai 2026 ordnete Finanzminister Bezalel Smotrich, der auch für den Siedlungsbau im Westjordanland zuständig ist, die Räumung Khan al‑Ahmars an. Die israelische Menschenrechtsorganisation Peace Now warnt, dass die Zerstörung des Dorfes bereits innerhalb weniger Wochen erfolgen könnte. Frühere Abrisspläne waren mehrfach durch internationalen Druck ausgesetzt worden. Auch die Deutsche Evangelische Gemeinde an der Erlöserkirche kam mehrmals zu Solidaritätsbesuchen in das Beduinendorf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">E1-Siedlungsprojekt würde Westbank weiter fragmentieren</h2>



<p>Die geplante Räumung steht im direkten Zusammenhang mit dem Siedlungsprojekt E1. Dort sollen 3.401 neue Wohneinheiten entstehen. Ergänzt wird das Vorhaben durch den Bau einer neuen Verkehrsachse, die palästinensischen Verkehr aus dem Gebiet herausleiten soll. Das Projekt würde das Westjordanland faktisch in einen nördlichen und einen südlichen Teil spalten und Ostjerusalem weiter von seinem palästinensischen Umland abtrennen. Es wäre ein weiteres großes Hindernis für eine Zwei‑Staaten‑Lösung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutschland und andere Staaten kritisieren die Pläne zum Siedlungsbau</h2>



<p>In einer gemeinsamen Erklärung haben Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien den geplanten Siedlungsbau und die drohenden Vertreibungen scharf kritisiert. „Das Völkerrecht ist unmissverständlich: Israelische Siedlungen im Westjordanland sind illegal“, betonen die vier Staaten. Sie fordern Israel auf, gegen die wachsende Siedlergewalt konsequent vorzugehen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wachsende Siedlergewalt baut Vertreibungsdruck auf</h2>



<p>Beduinengemeinschaften im C-Gebiet der Westbank, das vollständig von Israel verwaltet wird, gehören zu den Hauptleidtragenden der seit 2023 sprunghaft angestiegenen Siedlergewalt. Bewohnerinnen und Bewohner der Dörfer werden bedroht und angegriffen, ihr Eigentum wird zerstört, ihr Vieh gestohlen. Das israelische Militär geht selten dagegen vor, teilweise unterstützen Soldaten die Angriffe und Aktionen der gewaltbereiten Siedler. Dadurch wird im Zusammenspiel mit Abrissbescheiden, Hauszerstörungen und Räumungen durch die israelische Militärverwaltung ein großer Vertreibungsdruck gegen die Beduinengemeinschaften aufgebaut.</p>



<p><em>Quellen und Links:</em></p>



<p>Minister Smotrich Orders the Evacuation of Khan al-Ahmar as Part of Israeli Takeover of the Central West Bank and Construction in E1<br>Peace Now, 19.05.26<br><a href="https://peacenow.org.il/en/minister-smotrich-the-evacuation-of-khan-al-ahmare1">https://peacenow.org.il/en/minister-smotrich-the-evacuation-of-khan-al-ahmare1</a></p>



<p>Deutschland warnt Israel vor Siedlungsbau<br>Tagesschau.de, 22.05.2026<br><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-westjordanland-siedler-kritik-100.html">https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-westjordanland-siedler-kritik-100.html</a></p>



<p>E1-Projekt im Westjordanland. Aus für die Zweistaatenlösung?<br>Deutschlandfunk, 02.06.2026<br><a href="https://www.deutschlandfunk.de/israel-siedler-westjordanland-e1-projekt-zweistaatenloesung-100.html">https://www.deutschlandfunk.de/israel-siedler-westjordanland-e1-projekt-zweistaatenloesung-100.html</a></p>



<p>Foto: Der Siedlungsblock Ma’ale Adumim soll durch das Projekt E1 erweitert werden. © Seth Aronstam/Shutterstock.com</p>
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		<title>Israelisches Militär verhaftet junge evangelische Christin in Birzeit &#8211; ehemalige Talitha-Kumi-Schülerin</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/israelisches-militaer-verhaftet-junge-evangelische-christin-in-birzeit-ehemalige-talitha-kumi-schuelerin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 12:25:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>02.06.2026 &#124; Am 2. Juni 2026 wurden Natalie Abudayyeh und drei weitere junge Frauen in Birzeit vom israelischen Militär verhaftet und inhaftiert. Die Studentin gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land und war Schülerin von Talitha Kumi.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>02.06.2026 | Am 2. Juni 2026 wurden Natalie Abudayyeh und drei weitere junge Frauen in Birzeit vom israelischen Militär verhaftet und inhaftiert. Die 21-jährige Studentin gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land und war Schülerin von Talitha Kumi. Sie ist Mitglied der Palästinensischen Fußballnationalmannschaft der Frauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stellungnahme von Bischof Dr. Imad Haddad zur Verhaftung von Natalie Abudayyeh</h2>



<p>In einer Stellungnahme schreibt Dr. Imad Haddad,  Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land, zu dem Vorfall: </p>



<p>&#8222;Heute Morgen wurde Natalie Abudayyeh von israelischem Militär mit vorgehaltener Waffe aus ihrer Studentinnenwohnung in Birzeit zusammen mit drei anderen Frauen abgeführt. Die junge Frau ist ein hochgeschätztes Mitglied unserer Kirche. Wir sind zutiefst schockiert und entsetzt über diese Nachricht – und darüber, dass ihre Familie noch nicht weiß, wohin sie gebracht wurde. Natalie ist Mitglied der Evangelisch-Lutherischen Reformationsgemeinde in Beit Jala und Absolventin der Schule Talitha Kumi. Sie studiert Medienwissenschaften und Journalismus an der Universität Birzeit.</p>



<p>Als Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land fordere ich die sofortige Freilassung von Natalie auf das Entschiedenste. Die gesamte ELCJHL steht in Solidarität mit der Familie Abudayyeh sowie den Gemeinden in Beit Jala und Birzeit. Gemeinsam beten wir inständig für Natales Sicherheit und Freiheit.</p>



<p>Es beunruhigt uns zutiefst, dass Natalie nun zu den Tausenden Palästinensern gehört, die ohne Anklage oder Prozess in israelischer Haft sind. Palästinensische Zivilisten – darunter Frauen und Kinder – erleiden in israelischer Militärhaft schweres Unrecht und werden oft monate- oder jahrelang ohne Begründung festgehalten.</p>



<p>Wir rufen unsere Freunde, Partner und Schwestern und Brüder in Christus auf der ganzen Welt auf, sich für Natales Freiheit einzusetzen – mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln – und ein Ende dieses ungerechten und ungerechten Systems der Festnahme und Inhaftierung zu fordern, das palästinensische Gemeinden lähmt und zerstört.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr als 30 Personen bei Razzia im Westjordanland verhaftet</h2>



<p>Die Verhaftung von Natalie Abudayyeh und ihrer Mitbewohnerinnen erfolgte im Rahmen einer großangelegten Razzia, bei der insgesamt mehr als 30 Personen verhaftet wurden. In Jerusalem verhafteten die israelischen Sicherheitsbehörden eine weitere palästinensische Fußball-Nationalspielerin, Rand Al Halawani. </p>



<p>Nach Angaben eines Familienangehörigen wurde die Studentin um zwei Uhr nachts verhaftet und in ein Gefängnis in Jerusalem gebracht. Sie konnte dort mit einem Anwalt sprechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reaktionen aus Deutschland</h2>



<p>Die <a href="https://www.ekiba.de/detail/nachricht/id/72636-rechtsstaatlichkeit-und-menschenrechte-gelten-fuer-jeden/?cb-id=176100" target="_blank" rel="noreferrer noopener">badische Landesbischöfin Heike Springhart </a>äußerte sich besorgt über den Vorfall. „Rechtsstaatliche Prinzipien und die Menschenrechte gelten für jeden Menschen – egal, welcher Religion sie oder er angehört. Das gilt auch für die Menschen in Israel und Palästina.“ Zugleich betonte Springhart, dass Willkür und Gewalt auf allen Seiten nicht weiter eskalieren dürfen. „Maßstab allen Handelns muss sein, die Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben in der Zukunft zu stärken. Festnahmen wie die von Natalie Abudayyeh gehören nicht dazu.“ </p>



<p>Auch <a href="https://presse.ekbo.de/newsroom#/pressreleases/bischof-staeblein-erschuettert-ueber-festnahme-von-31-palaestinenser-innen-im-westjordanland-3451976" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bischof Dr. Christian Stäblein (EKBO) </a>reagiert erschüttert: „Ich bin entsetzt über dieses Vorgehen des israelischen Militärs. Eine Festsetzung ohne Anklage, ohne richterlichen Beschluss und ohne geregeltes Verfahren entspricht nicht rechtsstaatlichen Verfahren und rechtsstaatlicher Ordnung. Wir sind in tiefer Sorge mit den Familien der Betroffenen und fordern Aufklärung und Freilassung.“</p>



<p>Für die EKD erklärte sich <a href="https://www.ekd.de/menschenrechte/aktuell/kopania-in-sorge-um-palaestinensische-christin-natalie-abudayyeh-96337.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Auslandsbischof Frank Kopania</a> solidarisch mit Natalie Abudayyeh, ihrer Familie und der ELCJHL. Er fordert eine rasche Klärung des Falls und schreibt: &#8222;Als Kirchen stehen wir an der Seite derer, die um ihre Freiheit, ihre Sicherheit und ihre Würde bangen. Unser Gebet gilt Natalie Abudayyeh, ihrer Familie und allen Menschen im Heiligen Land, die unter den Folgen der anhaltenden Konflikte leiden. Frieden, Gerechtigkeit und die Achtung der Menschenrechte bleiben die unverzichtbaren Grundlagen für eine gemeinsame Zukunft von Israelis und Palästinensern.<em>“</em> </p>



<p>Die Universität Birzeit und ihre Studierenden waren in der Vergangenheit wiederholt <a href="https://www.jerusalemsverein.de/gewalt-in-birzeit-siedler-verletzten-angehoerige-christlicher-famile-israelisches-militaer-stuermt-uni-campus/">Ziel israelischer Militäreinsätze</a>.</p>



<p><em>Update: 05.06.2026</em></p>



<p><a href="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/statement-bishop-imad-haddad-020626.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stellungnahme von Bischof Haddad (englischer Originaltext) &gt;&gt;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/israelisches-militaer-verhaftet-junge-evangelische-christin-in-birzeit-ehemalige-talitha-kumi-schuelerin/">Israelisches Militär verhaftet junge evangelische Christin in Birzeit &#8211; ehemalige Talitha-Kumi-Schülerin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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		<item>
		<title>Meron Mendel im Gespräch über die deutsche Debatte um Israel-Palästina: am 7. Juni 2026 in Oldenburg</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/die-deutsche-debatte-um-israel-palaestina-matinee-mit-meron-mendel-am-7-juni-2026-in-oldenburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 13:09:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gibt es überhaupt Chancen auf einen dauerhaften Frieden? - Dieser Frage geht Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt, im Forum St. Peter nach. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/die-deutsche-debatte-um-israel-palaestina-matinee-mit-meron-mendel-am-7-juni-2026-in-oldenburg/">Meron Mendel im Gespräch über die deutsche Debatte um Israel-Palästina: am 7. Juni 2026 in Oldenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>&#8222;Die deutsche Debatte um Israel-Palästina – Gibt es überhaupt Chancen auf einen dauerhaften Frieden?&#8220; &#8211; Eine Matinée mit Prof. Dr. Meron Mendel, Frankfurt </strong><br><br>Moderation: Peter Meiwald, Vorsitzender der Europäischen Föderalisten OL</p>



<p><strong>Sonntag, 7. Juni 2026, 12 Uhr<br>Forum St. Peter, Peterstr. 22-26, 26121 Oldenburg</strong><br>Freier Eintritt</p>



<p>Der israelisch-palästinensische Konflikt befindet sich seit dem 7. Oktober 2023 auf einem neuen Tiefpunkt. Für viele Menschen auf beiden Seiten bedeutet das Leben vor allem eines: das Überleben von einer Katastrophe zur nächsten, von einem Krieg zum anderen. Hass, Gewalt, tiefes Misstrauen und der fehlende politische Wille zu einer friedlichen Lösung prägen die Gegenwart.</p>



<p>Und doch bleibt Frieden die einzige realistische Perspektive, um den Kreislauf der Zerstörung zu durchbrechen. In Israel und Palästina gibt es weiterhin Initiativen und Menschen, die trotz allem an Verständigung, Zusammenarbeit und gemeinsamen Zukunftsperspektiven festhalten. Sie zeigen: Es braucht Empathie für die Ängste, Traumata und das Leid auf beiden Seiten. Es braucht Dialog – jenseits einer Polarisierung zwischen kritikloser Solidarität mit der einen und pauschalisierender Verurteilung der anderen Seite.</p>



<p>Welche Wege zu einem dauerhaften Frieden sind heute überhaupt noch denkbar? Welche politischen Konzepte könnten tragfähig sein? Und welche Rolle kann Deutschland in dieser Debatte und in möglichen Friedensprozessen übernehmen?</p>



<p><strong>Meron Mendel </strong>ist Historiker, Pädagoge, Professor für Soziale Arbeit und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt. Er ist in Israel geboren und forscht zu Antisemitismus, Erinnerungskultur und Migration. Ihm und seiner Frau wurde 2025 für ihr Engagement für Dialog, Demokratie und Menschenrechte die renommierte Buber-Rosezweig-Medaille vom Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und das Bundesverdienstkreuz verliehen.</p>



<p><strong>Mitträger-Organisationen</strong>: Caritasverband Oldenburg-Ammerland, Cine k, Europäische Föderalisten OL, Ev.-Luth. Kirche in OL – Referat Kirche und Gesellschaft, FORUM St. Peter OL, Friedensforum Varel, Jerusalemsverei, MISEREOR, Ökumenisches Zentrum OL, pax christi OL, Volkshochschule OL, Werkstatt Zukunft OL</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/die-deutsche-debatte-um-israel-palaestina-matinee-mit-meron-mendel-am-7-juni-2026-in-oldenburg/">Meron Mendel im Gespräch über die deutsche Debatte um Israel-Palästina: am 7. Juni 2026 in Oldenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die ELCJHL‑Diakonie hilft konkret und stiftet Gemeinschaft</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/die-elcjhl%e2%80%91diakonie-hilft-konkret-und-stiftet-gemeinschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 16:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>19.05.2026 &#124;  Die Diakonie der ELCJHL unterstützt Menschen im Westjordanland mit Nothilfe, Seelsorge und gemeinschaftlichen Angeboten. Programme wie „Cooking to Cure“ und Workshops zur Selbstversorgung stärken Resilienz, Würde und sozialen Zusammenhalt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/die-elcjhl%e2%80%91diakonie-hilft-konkret-und-stiftet-gemeinschaft/">Die ELCJHL‑Diakonie hilft konkret und stiftet Gemeinschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>19.05.2026 | Seit Jahren nehmen wirtschaftliche Not und Armut im Westjordanland zu – unter anderem durch den Einbruch des zuvor bedeutenden Tourismussektors und die eingeschränkten Möglichkeiten für Palästinenser, in Israel einer Lohnarbeit nachzugehen. Die Diakonie der Evangelisch‑Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL) begegnet diesen Herausforderungen mit einem breiten Ansatz: Neben Hilfen für Lebensmittel und medizinische Versorgung gehören auch seelsorgerliche Begleitung und Gemeinschaft stiftende Angebote zur Arbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Kochtherapie‑Programm für Mütter</h2>



<p>Ein Beispiel dafür ist das Kochtherapie‑Programm „Cooking to Cure“, mit dem die Diakonie Mütter bei der Bewältigung ihres belasteten Alltags unterstützt hat. In sechs Sitzungen von November bis Februar erlernten die Teilnehmerinnen neue Kochtechniken und stärkten zugleich Achtsamkeit, Kreativität und persönliche Ressourcen in einem geschützten Rahmen. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="720" height="480" src="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/elcjhl-diakonie-cooking-for-cure.jpg" alt="" class="wp-image-23832" srcset="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/elcjhl-diakonie-cooking-for-cure.jpg 720w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/elcjhl-diakonie-cooking-for-cure-495x330.jpg 495w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/elcjhl-diakonie-cooking-for-cure-225x150.jpg 225w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/elcjhl-diakonie-cooking-for-cure-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p>In der Zusammenarbeit mit einer Psychologin und der Diakonie‑Köchin wurde Kochen als Ausdruck von Fürsorge, Würde und Beziehung verstanden. Die Mütter erlebten Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung, was vor dem Hintergrund von Krieg und wirtschaftlicher Not gezielt Resilienz und Selbstvertrauen stärkte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstversorgung mit eigenen Obst- und Gemüsekonserven</h2>



<p>Auch die Gehörlosengemeinschaft der ELCJHL profitiert von praxisnahen Angeboten. In Zusammenarbeit mit dem Palingual Center organisiert die Diakonie eine Workshop‑Reihe zur Lebensmittelkonservierung. Angesichts anhaltender Konflikte und regionaler Instabilität erlernt die Gruppe Techniken zur Haltbarmachung von Obst und Gemüse, um ohne Kühlung einen Vorrat an gesunden Lebensmitteln anzulegen.</p>



<p>Darüber hinaus setzte die ELCJHL‑Diakonie im April ihre Nothilfeprogramme fort. Familien in der Region erhielten Lebensmittelgutscheine, Unterstützung bei medizinischen Kosten sowie warme Mahlzeiten durch das laufende Programm „Hot Meals“, einen wöchentlichen mobilen Mittagstisch. Viele Haushalte stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, da sich die wirtschaftliche Lage verschärft und die Preise für Lebensmittel, Medikamente und Transport weiter steigen.</p>



<p><strong>Mit Ihrer Unterstützung kann die ELCJHL-Diakonie Notleidenden schnell und flexibel helfen.</strong></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button button-neu"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://secure.spendenbank.de/form/1622/?langid=1&amp;verwendungszweck=30570" style="border-radius:10px" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Jetzt Spenden</strong></a></div>
</div>



<p><strong>Spendenkonto</strong><br>Empfänger: Jerusalemsverein e.V.<br>Evangelische Bank<br>IBAN: DE66 5206 0410 0003 9097 60<br>BIC: GENODEF1EK1<br>Stichwort: Familien in Not</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/die-elcjhl%e2%80%91diakonie-hilft-konkret-und-stiftet-gemeinschaft/">Die ELCJHL‑Diakonie hilft konkret und stiftet Gemeinschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sumaya Farhat-Naser: Vorträge im April/Mai 2026 in Deutschland und der Schweiz</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/sumaya-farhat-naser-vortraege-im-april-mai-2026-in-deutschland-und-der-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 10:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.jerusalemsverein.de/?p=23663</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die palästinensische Friedensvermittlerin und Buchautorin Sumaya Farhat-Naser spricht ab dem 29. April 2026 in der Schweiz und ab dem 13. Mai in Deutschland über den Konflikt um Israel und Palästina.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/sumaya-farhat-naser-vortraege-im-april-mai-2026-in-deutschland-und-der-schweiz/">Sumaya Farhat-Naser: Vorträge im April/Mai 2026 in Deutschland und der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die palästinensische Friedensvermittlerin und Buchautorin&nbsp;Sumaya Farhat-Naser spricht ab dem 29. April 2026 in der Schweiz und ab dem 13. Mai in Deutschland über den Konflikt um Israel und Palästina.</p>



<p><em>Kontaktieren Sie bitte den jeweiligen Veranstalter zu Fragen bezüglich einer bestimmten Veranstaltung. Alle Angaben ohne Gewähr.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorträge von Sumaya Farhat-Naser in Deutschland</h2>



<p>13. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Köln</strong><br>Domforum, Domkloster 3 / Domplatte</p>



<p>16. Mai 2026, 15 Uhr<br><strong>Köln</strong><br>Am Justizzentrum 5<br><em>Bürger im Gespräch</em></p>



<p>18. Mai 2026, 18 Uhr<br><strong>Erlangen</strong><br>Gemeindehaus St. Matthäus, Rathenaustraße 5a</p>



<p>19. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Eckental</strong><br>Evang.-luth. Kirchengemeinde St. Anna Forth, Martin-Luther-Straße 8</p>



<p>20. Mai 2026, 19:30 Uhr<br><strong>Stuttgart</strong><br>Ökumenisches Zentrum, Allmandring 6</p>



<p>21. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Schorndorf</strong><br>Martin-Luther-Haus, Friedrich-Fischer-Straße 1<br><em>Palästina – Zwischen Schweigen und Schmerz Mut zu hoffen wagen</em></p>



<p>26. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Großhansdorf</strong><br>Evang.-luth. Kirchengemeinde, Alte Landstraße 20a</p>



<p>27. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Hamburg-Schnelsen</strong><br>Albertinen Haus, Sellhopsweg 18–22</p>



<p>28. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Hamburg-Volksdorf</strong><br>Evang.-luth. Kirchengemeinde, Rockenhof 5</p>



<p>29. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Hamburg-Altstadt</strong><br>Evang.-ref. Kirche, Ferdinandstraße 21</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorträge von Sumaya Farhat-Naser in Österreich</h2>



<p>3. Juni 2026, 18:30 Uhr<br><strong>Wien</strong><br>Bruno Kreisky Forum, Armbrustergasse 15<br>im Gespräch mit Renata Schmidtkunz<br>Anmeldung bis 1.6.: <a href="mailto:office@frauenrat.co.at">office@frauenrat.co.at</a></p>



<p><em>vergangene Termine</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorträge von Sumaya Farhat-Naser in der Schweiz</h2>



<p>29. April 2026, 19 Uhr<br><strong>Frauenfeld TG</strong><br>Verein Schweizer Standpunkt, Bahnhofplatz 65/67, 1. Stock</p>



<p>30. April 2026, 19 Uhr<br><strong>Biel BE</strong><br>Wyttenbachhaus, Jakob-Rosius-Strasse 1</p>



<p>4. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Frick AG</strong><br><strong>Reformierte Kirche, Mühlerain 10</strong><br><a href="https://www.ref-frick.ch/veranstaltung/1102" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="broken_link">ref-frick.ch</a></p>



<p>5. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Zürich</strong><br>Evang.-ref. Kirche St. Jakob, Stauffacherstrasse 10</p>



<p>6. Mai 2026, 19:30 Uhr<br><strong>Bern</strong><br>Kirchgemeindehaus Paulus, Freiestrasse 20</p>



<p>7. Mai 2026, 18 Uhr<br><strong>Adligenswil LU</strong><br>Thomaskirche, Zentrum Teufmatt</p>



<p>8. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Bülach ZH</strong><br>Ref. Kirchgemeindehaus, Grampenweg 5</p>



<p>9. Mai 2026, 10 Uhr<br><strong>Sirnach TG</strong><br>Institut für Personale Humanwissenschaften und Gesellschaftsfragen IPHG, Fischingerstrasse 66</p>



<p>11. Mai 2026, 19:30 Uhr<br><strong>Turgi AG</strong><br>Bibliothek, Weichlenstrasse 1A<br><em>Palästina: Zwischen Schweigen und Schmerz – Mut zur Hoffnung wagen</em></p>



<p>12. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Jona SG</strong><br>Kath. Kirchgemeindehaus, Friedhofstrasse 3</p>



<p>Seit Jahrzehnten ist Sumaya Farhat-Naser eine wichtige Stimme der palästinensischen Friedensbewegung. In ihrer Heimat vermittelt sie mit Methoden der gewaltfreien Kommunikation in Frauengruppen und Jugendseminaren, wie Konflikte gewaltlos gelöst werden können. Ihre Arbeit wird seit Jahren vom Jerusalemsverein und dem Berliner Missionswerk unterstützt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/sumaya-farhat-naser-vortraege-im-april-mai-2026-in-deutschland-und-der-schweiz/">Sumaya Farhat-Naser: Vorträge im April/Mai 2026 in Deutschland und der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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		<title>„Hoffnung aus Jerusalem“ – In diesen Zeiten?</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/hoffnung-aus-jerusalem-in-diesen-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.jerusalemsverein.de/?p=23838</guid>

					<description><![CDATA[<p>30.04.2026 &#124;  „Hope from Jerusalem“ heißt eine Initiative der israelischen Menschenrechtsorganisation Ir Amim. Sie hat 13 Prinzipien veröffentlicht, die einen Weg zu einem friedvollen Zusammenleben aller Menschen in Jerusalem aufzeigen. Eine EAPPI-Teilnehmerin verknüpft in einem Bericht diese Prinzipien mit eigenen Begegnungen und Beobachtungen. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>30.04.2026 | „Hope from Jerusalem“ heißt eine Initiative der israelischen Menschenrechtsorganisation <em>Ir Amim</em> (übersetzt „Stadt der Nationen“). Sie hat 13 Prinzipien veröffentlicht, die einen Weg zu einem friedvollen Zusammenleben aller Menschen in Jerusalem aufzeigen. Eine EAPPI-Teilnehmerin verknüpft in einem Bericht die Prinzipien der Friedensinitiative mit eigenen Begegnungen und Beobachtungen. </p>



<p><strong>Prinzip 1: „Unter jedweder politischen Konstellation werden beide Völker (und viele Gruppen unter ihnen) in Jerusalem Seite an Seite leben.</strong></p>



<p>In der Erläuterung zu diesem Grundsatz heißt es, dass eine nachhaltige Lösung für Jerusalem die engen Verbindungen von Palästinenser:innen und Israelis zur Stadt anerkennen und allen Bewohner:innen zugesichert werden muss, dass sie sowohl ihr tägliches Leben als auch ihre öffentlichen, religiösen und politischen Aktivitäten Seite an Seite und frei von Angst in einer unabhängigen und gleichberechtigten Weise (durch)führen können.</p>



<p>Dass dieses erste Prinzip so formuliert wird, zeigt, dass Ungleichheit im Zusammenleben in Jerusalem existiert. Wirkliche Veränderung muss bedeuten, dass die Rechte aller Menschen in der Stadt respektiert und gewahrt werden. Das erfordert und setzt die Wahrnehmung und Wertschätzung des jeweils Anderen und den Respekt vor der Existenz und dem Wohnort des jeweils Anderen voraus.</p>



<p>Mir sind in Jerusalem Menschen begegnet, die anerkennen, dass die jeweils Anderen bleiben und in Zukunft nicht irgendwo anders wohnen werden. Ich habe auch Menschen gesehen, die sich von der Anwesenheit der Anderen bedroht oder eine lang angestaute Wut fühlen. Ich bin Menschen begegnet, die gerade die angebauten Teile ihres Hauses abreißen mussten, während Siedler:innen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft neue völkerrechtswidrige Siedlungsgebäude mit einer israelischen Fahne auf dem höchsten Punkt des Stadtteils positionieren konnten, um damit deutlich zu markieren: dieses Land gehört uns und nicht Euch.</p>



<p>Die Begegnung mit Menschen aus verschiedenen Gerechtigkeitsinitiativen in Israel und Palästina nährt meine Hoffnung, dass trotz allen Überlegenheitsattitüden, aller Zerstörung und allen Misstrauens, ein Zusammenleben dennoch möglich sein kann:</p>



<p>Eine Israelin und eine Palästinenserin von <em>Combatants for Peace</em> erzählen uns von ihren transformativen Momenten, davon, wie sie dafür offen geworden sind, die Realität der jeweils Anderen und die ungleichen und diskriminierenden Strukturen in der Gesellschaft wahrzunehmen und sich für eine gemeinsame, gleichberechtigte Zukunft einzusetzen.</p>



<p>Der Theologe Daniel Munayer berichtet uns von dem Ansatz „Reconciliation as Co-Resistance“ (Versöhnung als gemeinsamer, gewaltfreier Widerstand), den er mit seiner glaubensbasierten Organisation <em>Musalaha</em> vor dem Hintergrund und als Reaktion auf die verstörende Gewalt und Zerstörung in Gaza und der Westbank entwickelte: Ein Versöhnungsprozess zwischen ungleichen Gruppen, der darauf besteht, dass diese Ungleichheit nicht ignoriert wird, aber dennoch gemeinsam nach Wegen gesucht wird, gegen gewaltvolle Haltungen wie Antisemitismus oder Islamophobie, gegen Gewalt auf den Straßen und strukturelle Gewalt wie die der Besatzung einzustehen, Palästinenser:innen und Israelis gemeinsam. In gemeinsamen Workshops und Seminaren setzt er diesen Ansatz in Jerusalem und in Bethlehem konkret um.</p>



<p><a href="https://www.eappi-netzwerk.de/hoffnung-aus-jerusalem-in-diesen-zeiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weiterlesen auf der Webseite des EAPPI-Netzwerks Deutschland >></a></p>



<p>Foto: Graffiti in Silwan: Hoffnung auf ein neues Jerusalem; © WCC-EAPPI/Dorothee</p>
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		<title>Nachhaltiges Engagement: Mehr Grün in der evangelischen Schule in Ramallah</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/nachhaltiges-engagement-evangelische-schule-ramallah/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 14:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.jerusalemsverein.de/?p=23805</guid>

					<description><![CDATA[<p>29.04.2026 &#124;  Zum Internationalen Tag der Erde am 22. April bepflanzten Schülerinnen und Schüler der Schule der Hoffnung in Ramallah ihr Schulgelände. In einem Gewächshaus begannen sie mit dem Anbau von Kräutern und Gemüse zur Selbstversorgung der Schule.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>29.04.2026 | Anlässlich des Internationalen Tages der Erde am 22. April bepflanzten Schülerinnen und Schüler der Evangelisch‑Lutherischen Schule der Hoffnung ihr Schulgelände. Die Aktionen wurden vom Umweltclub mit 23 Teilnehmenden gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern der zehnten Klassen durchgeführt. Das Umweltzentrum der ELCJHL trat der engagierten Schülerschaft beratend und unterstützend zur Seite. Ziel war es, das Schulgelände nachhaltig zu begrünen und gleichzeitig das Umweltbewusstsein der Schulgemeinschaft zu fördern.</p>



<p>In einem Gewächshaus pflanzten die Schülerinnen und Schüler Setzlinge von Tomaten, Gurken, Paprika, Peperoni, Minze, Basilikum und Erdbeeren. Damit wurde der Grundstein für eine teilweise schulische Selbstversorgung gelegt wurde.</p>



<p>Darüber hinaus trägt die Aktion sichtbar zur Verschönerung des Schulgeländes bei. Am Eingangsbereich der Schule wurden Olivenbäume gepflanzt, die als Symbol für Beständigkeit und Verbundenheit mit der Natur stehen. Entlang der Wege sorgen verschiedene Blumen für eine freundlichere Atmosphäre und bereichern seitdem das Erscheinungsbild der Schule.</p>



<p>Ein weiterer Schwerpunkt lag auf einem zukunftsorientierten Ansatz der Landwirtschaft. Die Schülerinnen und Schüler sammelten praktische Erfahrungen mit der Hydroponik, einer modernen und wassersparenden Anbaumethode. </p>



<p>Sicher ist eines: Bei dem Aktionsrat wurden nicht nur Setzlinge gepflanzt, sondern auch die Liebe zur Natur in den Herzen der Schülerinnen und Schüler und nachhaltiges Handeln geübt.</p>



<p>Auch an den lutherischen Schulen in Beit Sahour und Bethlehem sowie an Talitha Kumi gibt es eine engagierte Umweltarbeit. So pflanzten kürzlich Schülerinnen und Schüler in Bethlehem Olivenbäume auf dem Schulgelände.</p>



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<p class="has-small-font-size">Fotos 1 bis 6: Pflanzaktion in Ramallah, Fotos 7-9: Pflanzaktion in Bethlehem</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/nachhaltiges-engagement-evangelische-schule-ramallah/">Nachhaltiges Engagement: Mehr Grün in der evangelischen Schule in Ramallah</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Präses Adelheid Ruck-Schröder (EKvW) kritisiert Gesetz zur Todesstrafe in Israel</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/praeses-adelheid-ruck-schroeder-ekvw-kritisiert-gesetz-zur-todesstrafe-in-israel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 17:53:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.jerusalemsverein.de/?p=23796</guid>

					<description><![CDATA[<p>27.04.2026 &#124; Als „grausam, erniedrigend, unwirksam und diskriminierend“ hat die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Adelheid Ruck-Schröder, die Wiedereinführung der Todesstrafe in Israel bezeichnet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/praeses-adelheid-ruck-schroeder-ekvw-kritisiert-gesetz-zur-todesstrafe-in-israel/">Präses Adelheid Ruck-Schröder (EKvW) kritisiert Gesetz zur Todesstrafe in Israel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>27.04.2026 | Das israelische Parlament hat Ende März die Todesstrafe wiedereingeführt. Aus Sicht der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) und ihrer palästinensischen Partnerkirche stellt dies im Hinblick auf das Westjordanland einen Verstoß gegen die Genfer Konvention dar. Und es begründet ein Zweiklassenrecht, da das Gesetz faktisch nur bei Palästinenserinnen und Palästinensern Anwendung finden kann. Dazu gibt die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Adelheid Ruck-Schröder, folgende Erklärung ab: </p>



<p>„Das am 30. März von der Knesset beschlossene Gesetz ist der vorläufige Tiefpunkt des israelischen Vorgehens im besetzten Westjordanland, das nicht nur aus unserer Sicht völker- und menschenrechtlich zu verurteilen ist.&nbsp;</p>



<p>Die Evangelische Kirche von Westfalen hat in den vergangenen Monaten mehrfach Berichte von christlichen Kirchen und anderen Partnerorganisationen aus dem Nahen Osten erhalten, die auf die erschwerte Lebenssituation der Palästinenser und Palästinenserinnen im von Israel besetzten Westjordanland hinweisen. So informierte uns Dr. Imad Haddad, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land, in der Osterwoche darüber, dass Amir Jamal al-Daraawi, ein Schüler der Ev.-Luth. Schule in Beit&nbsp;Sahour, und sein Vater Jamal al-Daraawi&nbsp;verhaftet worden seien, weil sie sich gegen die Übergriffe radikaler Siedler zur Wehr gesetzt hätten.&nbsp;</p>



<p>Diese Verhaftung steht in einer Reihe von Maßnahmen, die die rechtliche Position und das prekäre alltägliche Leben der Palästinenser und Palästinenserinnen im von Israel besetzten Westjordanland in den letzten Jahren beeinträchtigen. Dabei greifen staatliches und nichtstaatliche Handeln ineinander. So hatte die Knesset wiederholt den Bau von Siedlungen genehmigt und angekündigt, palästinensischen Lehrerinnen und Lehrern aus dem Westjordanland keine Arbeitserlaubnis mehr für Schulen in Ost-Jerusalem zu gewähren. Zugleich üben radikale Siedler (ohne staatlichen Auftrag) zunehmend Gewalt gegenüber Palästinensern und Palästinenserinnen aus, verwüsten Ackerland, fällen Olivenbäume und schikanieren Menschen. In vielen Fällen schreitet das Militär nicht ein, sondern unterstützt die Aktivitäten der Siedler, wie im Fall des verhafteten Schülers und seines Vaters.&nbsp;</p>



<p>Das am 30. März beschlossene israelische Gesetz über die Todesstrafe setzt diese bedenklichen Entwicklungen fort.&nbsp;</p>



<p>Die Evangelische Kirche von Westfalen lehnt die Todesstrafe prinzipiell ab. Die Todesstrafe ist grausam, unmenschlich, erniedrigend und unwirksam. Im konkreten Fall wirkt sie diskriminierend, denn das Gesetz kann faktisch nur bei Palästinensern und Palästinenserinnen Anwendung finden und begründet damit ein Zweiklassenrecht. Es verstößt im Hinblick auf das Westjordanland gegen die Genfer Konvention, da es Begnadigungen ausschließt und von einer Frist von 90 Tagen zur Vollstreckung ausgeht.&nbsp;</p>



<p>Die Evangelische Kirche von Westfalen hat in der Vergangenheit mehrfach betont, dass die Existenz des Staates Israel als Zufluchtsort von Jüdinnen und Juden aus politischen und theologischen Gründen unabdingbar ist. Angesichts des erstarkten Antisemitismus – in Deutschland und weltweit – bekräftigt sie diese Haltung. Unbeschadet dessen sehen wir die derzeitige israelische Politik und die diskriminierende Praxis gegenüber den Palästinenserinnen und Palästinensern mit großer Sorge. Wir teilen die Kritik unserer palästinensischen Partnerkirche an der Entscheidung der israelischen Regierung und Knesset zur Wiedereinsetzung der Todesstrafe.“</p>



<p class="has-small-font-size">Foto: Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder (EKvW), © Jens Schulze</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/praeses-adelheid-ruck-schroeder-ekvw-kritisiert-gesetz-zur-todesstrafe-in-israel/">Präses Adelheid Ruck-Schröder (EKvW) kritisiert Gesetz zur Todesstrafe in Israel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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		<title>Osterfeiern der ELCJHL überschattet: Verhaftung eines Schülers der ELS Beit Sahour</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/osterfeiern-der-elcjhl-ueberschattet-verhaftung-eines-schueler-der-els-beit-sahour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 14:58:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>10.04.2026  &#124;  Ostermontag wurde Amir Jamal Al-Daraawi, der die 12. Klasse der Evangelisch-Lutherischen Schule in Beit Sahour besucht, von israelischem Militär zusammen mit seinem Vater verhaftet. Zuvor griffen israelische Siedler palästinensische Dorfbewohner an. Am Dienstag kam der Schüler frei.</p>
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<p>10.04.2026 | Ostermontag wurde Amir Jamal Al-Daraawi, der eine 12. Klasse der Evangelisch-Lutherischen Schule in Beit Sahour besucht, von israelischem Militär zusammen mit seinem Vater verhaftet. Zuvor griffen israelische Siedler palästinensische Dorfbewohner an. Am Dienstag kam der Schüler wieder frei.</p>



<p>Bischof Dr. Imad Haddad rief in einer Stellungnahme die internationale Gemeinschaft dazu auf, Maßnahmen gegen die wachsende Siedlergewalt und die Ausbreitung von illegalen Siedlungen zu ergreifen. Haddad schrieb:</p>



<p>Am Ostermontag erfuhren wir mit großer Besorgnis und Entsetzen von der Festnahme von Amir Jamal Al-Daraawi, einem Schüler der 12. Klasse der Evangelisch-Lutherischen Schule in Beit Sahour, und seines Vaters durch das israelische Militär.</p>



<p>Ersten Berichten zufolge errichteten israelische Siedler illegal einen Außenposten in einem palästinensischen Dorf in der Nähe von Beit Sahour, bedrängten die Bewohner und sprühten Tränengas gegen sie. Amir und sein Vater, Herr Jamal Al-Daraawi, gehörten zu einer Gruppe von Anwohnern, die sich für die Angegriffenen einsetzten. Die Siedler riefen israelische Soldaten herbei, die Amir und seinen Vater festnahmen.</p>



<p>Als Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land fordere ich die sofortige Freilassung von Amir und den anderen Festgenommenen. Als Kirche stehen wir in gebeterfüllter Solidarität mit der Familie Al-Daraawi und der Schulgemeinaft der ELS Beit Sahour und unterstützen unmissverständlich ihre Forderungen nach Amirs Freilassung. Wir beten für Amirs Sicherheit und für eine rasche Rückkehr zur Schule an der Seite seiner Klassenkameraden,   die sich auf den Abschluss im nächsten Monat vorbereiten, und seiner Lehrer.</p>



<p>Dies ist kein Einzelfall. Wir sind zunehmend beunruhigt über die gewalttätigen Aktionen israelischer Siedler im gesamten Westjordanland, die in den letzten Monaten erheblich zugenommen haben. Mit großer Besorgnis beobachten wir den Bau einer neuen israelischen Siedlung in Beit Sahour, die die Sicherheit, die Lebensgrundlage und die Präsenz der dortigen Palästinenser bedroht, darunter auch die Gemeindschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Beit Sahour und der Evangelisch-Lutherischen Schule. Wir fordern sofortiges und entschlossenes Handeln von internationalen Regierungen, religiösen Führern und allen Menschen guten Willens, um das Recht der Palästinenser auf ein Leben in Sicherheit auf ihrem eigenen Land zu schützen, wie es durch das Völkerrecht garantiert ist.</p>



<p><em>Bischof Dr. Imad Haddad<br>Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land</em></p>



<p>Im Dezember 2025 berichteten wir über die <a href="https://www.jerusalemsverein.de/neue-illegale-siedlung-bedroht-beit-sahour/">Errichtung eines Außenpostens durch Siedler bei Beit Sahour</a> und Pläne für eine neue Siedlung. </p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Osterbotschaft der Patriarchen und Kirchenoberhäupter in Jerusalem</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/osterbotschaft-der-patriarchen-und-kirchenoberhaeupter-in-jerusalem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 16:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>02.04.2026 &#124; Angesichts des Krieges im Iran und seiner zerstörerischen und tödlichen Auswirkungen erinnern die Kirchenführer in Jerusalem daran, dass mit der Auferstehung Christi der Tod nicht das letzte Wort hat.</p>
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<p>02.04.2026 | Angesichts des Krieges im Iran und seiner zerstörerischen und tödlichen Auswirkungen erinnern die Kirchenführer in Jerusalem daran, dass mit der Auferstehung Christi der Tod nicht das letzte Wort hat.</p>



<p>„Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Nach seiner großen Barmherzigkeit hat er uns wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten …“ (1. Petrus 1,3)</p>



<p>In den Wochen vor der diesjährigen Erinnerung an Tod und Auferstehung Christi hat ein neuer, verheerender Krieg das Heilige Land und den gesamten Nahen Osten erneut in Chaos gestürzt. Jeder Tag bringt eine weitere Eskalation – ein unerbittlicher Kreislauf aus Tod, Zerstörung und unvorstellbarem Leid, der eine weltweite wirtschaftliche Not nach sich zieht. Aus dem schwarzen Rauch dieser wachsenden Trümmer ist eine tiefe Finsternis über unsere Region hereingebrochen, so erstickend wie die Luft im verschlossenen Grab des gekreuzigten Christus. Es scheint, als habe selbst die Hoffnung uns verlassen.</p>



<p>Doch wie die Heilige Schrift lehrt und unser Glaube offenbart, war die Verzweiflung des Grabes nicht das Ende der Geschichte. Der Tod hatte nicht das letzte Wort. Durch die Macht Gottes ist Christus siegreich vom Tod auferstanden und hat die Fesseln von Sünde und Tod zerrissen. Wie der Apostel Paulus schreibt: „Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.“ (1. Korinther 15,20)</p>



<p>Als Folge schenkt Gott allen, die im Glauben zum auferstandenen Herrn aufblicken, eine Wiedergeburt zu einer lebendigen Hoffnung. (1. Petrus 1,3)</p>



<p>Angesichts dieser katastrophalen Zeiten bekräftigen wir, die Patriarchen und Kirchenoberhäupter in Jerusalem, diese mächtigen und ermutigenden Worte als Kern unserer Osterbotschaft – für unsere Gemeinden und für Christen weltweit. Denn: „So sind auch wir mit Christus auferweckt, damit wir in einem neuen Leben wandeln.“ (Römer 6,4b)</p>



<p>Im Geiste dieser tiefen Wahrheit rufen wir die Gläubigen und alle Menschen guten Willens auf, unermüdlich für die Linderung des Leidens unzähliger Menschen, die durch die Verwüstungen des Krieges im Nahen Osten und darüber hinaus betroffen sind, zu beten und zu arbeiten. Gleichzeitig appellieren wir an sie, sich für ein sofortiges Ende der Gewalt einzusetzen und für Gerechtigkeit und Frieden in unserer von Krieg zerrissenen Region zu wirken – beginnend in Jerusalem, bis nach Gaza, im Libanon und im gesamten Heilige Land; in den Golfstaaten und Teheran; bis an die Enden der Erde.</p>



<p>Abschließend erinnern wir an die Worte des Apostels Paulus, der inmitten unzähliger Prüfungen schrieb: „Wir werden von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzweifeln nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden niedergeschlagen, aber wir kommen nicht um. Allzeit tragen wir das Sterben Jesu an unserem Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserem Leibe offenbar werde.“ (2. Korinther 4,8–10)</p>



<p>Mit diesem tiefen Vertrauen in die verwandelnde Kraft der Auferstehung Christi tauschen wir – inmitten unserer eigenen Qualen – den uralten Ostergruß aus, der seit jeher durch die Ewigkeit hallt:</p>



<p>&#8222;Christ is Risen! (Al Maseeh Qam! Christos Anesti! Christos haryav I merelotz! Pekhrestos aftonf! Christ est Ressuscité! Cristo è risorto! Christus resurrexit! Meshiha qam! Christos t&#8217;ensah em&#8216; muhtan! Christus ist auferstanden!) He is Risen, indeed! Alleluia!&#8220;</p>



<p><em>Die Patriarchen und Kirchenoberhäupter in Jerusalem</em></p>



<p><a href="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/easter-message-2026.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Englischsprachige Osterbotschaft >></a></p>



<p class="has-small-font-size">Titelbild: Die Auferstehung Christi. Wangemälde von Giovanni Domenico Tiepolo.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/osterbotschaft-der-patriarchen-und-kirchenoberhaeupter-in-jerusalem/">Osterbotschaft der Patriarchen und Kirchenoberhäupter in Jerusalem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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