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	<title>Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</title>
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	<description>Partner von Gemeinden und Schulen in Palästina</description>
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	<title>Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</title>
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	<item>
		<title>Osterfeiern der ELCJHL überschattet: Verhaftung eines Schülers der ELS Beit Sahour</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/osterfeiern-der-elcjhl-ueberschattet-verhaftung-eines-schueler-der-els-beit-sahour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 14:58:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ostermontag wurde Amir Jamal Al-Daraawi, der die 12. Klasse der Evangelisch-Lutherischen Schule in Beit Sahour besucht, von israelischem Militär zusammen mit seinem Vater verhaftet. Zuvor griffen israelische Siedler palästinensische Dorfbewohner an. Am Dienstag kam der Schüler frei.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ostermontag wurde Amir Jamal Al-Daraawi, der eine 12. Klasse der Evangelisch-Lutherischen Schule in Beit Sahour besucht, von israelischem Militär zusammen mit seinem Vater verhaftet. Zuvor griffen israelische Siedler palästinensische Dorfbewohner an. Am Dienstag kam der Schüler wieder frei.</p>



<p>Bischof Dr. Imad Haddad rief in einer Stellungnahme die internationale Gemeinschaft dazu auf, Maßnahmen gegen die wachsende Siedlergewalt und die Ausbreitung von illegalen Siedlungen zu ergreifen. Haddad schrieb:</p>



<p>Am Ostermontag erfuhren wir mit großer Besorgnis und Entsetzen von der Festnahme von Amir Jamal Al-Daraawi, einem Schüler der 12. Klasse der Evangelisch-Lutherischen Schule in Beit Sahour, und seines Vaters durch das israelische Militär.</p>



<p>Ersten Berichten zufolge errichteten israelische Siedler illegal einen Außenposten in einem palästinensischen Dorf in der Nähe von Beit Sahour, bedrängten die Bewohner und sprühten Tränengas gegen sie. Amir und sein Vater, Herr Jamal Al-Daraawi, gehörten zu einer Gruppe von Anwohnern, die sich für die Angegriffenen einsetzten. Die Siedler riefen israelische Soldaten herbei, die Amir und seinen Vater festnahmen.</p>



<p>Als Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land fordere ich die sofortige Freilassung von Amir und den anderen Festgenommenen. Als Kirche stehen wir in gebeterfüllter Solidarität mit der Familie Al-Daraawi und der Schulgemeinaft der ELS Beit Sahour und unterstützen unmissverständlich ihre Forderungen nach Amirs Freilassung. Wir beten für Amirs Sicherheit und für eine rasche Rückkehr zur Schule an der Seite seiner Klassenkameraden,   die sich auf den Abschluss im nächsten Monat vorbereiten, und seiner Lehrer.</p>



<p>Dies ist kein Einzelfall. Wir sind zunehmend beunruhigt über die gewalttätigen Aktionen israelischer Siedler im gesamten Westjordanland, die in den letzten Monaten erheblich zugenommen haben. Mit großer Besorgnis beobachten wir den Bau einer neuen israelischen Siedlung in Beit Sahour, die die Sicherheit, die Lebensgrundlage und die Präsenz der dortigen Palästinenser bedroht, darunter auch die Gemeindschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Beit Sahour und der Evangelisch-Lutherischen Schule. Wir fordern sofortiges und entschlossenes Handeln von internationalen Regierungen, religiösen Führern und allen Menschen guten Willens, um das Recht der Palästinenser auf ein Leben in Sicherheit auf ihrem eigenen Land zu schützen, wie es durch das Völkerrecht garantiert ist.</p>



<p><em>Bischof Dr. Imad Haddad<br>Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land</em></p>



<p>Im Dezember 2025 berichteten wir über die <a href="https://www.jerusalemsverein.de/neue-illegale-siedlung-bedroht-beit-sahour/">Errichtung eines Außenpostens durch Siedler bei Beit Sahour</a> und Pläne für eine neue Siedlung. </p>



<p>     </p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Osterbotschaft der Patriarchen und Kirchenoberhäupter in Jerusalem</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/osterbotschaft-der-patriarchen-und-kirchenoberhaeupter-in-jerusalem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 16:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>02.04.2026 &#124; Angesichts des Krieges im Iran und seiner zerstörerischen und tödlichen Auswirkungen erinnern die Kirchenführer in Jerusalem daran, dass mit der Auferstehung Christi der Tod nicht das letzte Wort hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/osterbotschaft-der-patriarchen-und-kirchenoberhaeupter-in-jerusalem/">Osterbotschaft der Patriarchen und Kirchenoberhäupter in Jerusalem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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<p>02.04.2026 | Angesichts des Krieges im Iran und seiner zerstörerischen und tödlichen Auswirkungen erinnern die Kirchenführer in Jerusalem daran, dass mit der Auferstehung Christi der Tod nicht das letzte Wort hat.</p>



<p>„Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Nach seiner großen Barmherzigkeit hat er uns wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten …“ (1. Petrus 1,3)</p>



<p>In den Wochen vor der diesjährigen Erinnerung an Tod und Auferstehung Christi hat ein neuer, verheerender Krieg das Heilige Land und den gesamten Nahen Osten erneut in Chaos gestürzt. Jeder Tag bringt eine weitere Eskalation – ein unerbittlicher Kreislauf aus Tod, Zerstörung und unvorstellbarem Leid, der eine weltweite wirtschaftliche Not nach sich zieht. Aus dem schwarzen Rauch dieser wachsenden Trümmer ist eine tiefe Finsternis über unsere Region hereingebrochen, so erstickend wie die Luft im verschlossenen Grab des gekreuzigten Christus. Es scheint, als habe selbst die Hoffnung uns verlassen.</p>



<p>Doch wie die Heilige Schrift lehrt und unser Glaube offenbart, war die Verzweiflung des Grabes nicht das Ende der Geschichte. Der Tod hatte nicht das letzte Wort. Durch die Macht Gottes ist Christus siegreich vom Tod auferstanden und hat die Fesseln von Sünde und Tod zerrissen. Wie der Apostel Paulus schreibt: „Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.“ (1. Korinther 15,20)</p>



<p>Als Folge schenkt Gott allen, die im Glauben zum auferstandenen Herrn aufblicken, eine Wiedergeburt zu einer lebendigen Hoffnung. (1. Petrus 1,3)</p>



<p>Angesichts dieser katastrophalen Zeiten bekräftigen wir, die Patriarchen und Kirchenoberhäupter in Jerusalem, diese mächtigen und ermutigenden Worte als Kern unserer Osterbotschaft – für unsere Gemeinden und für Christen weltweit. Denn: „So sind auch wir mit Christus auferweckt, damit wir in einem neuen Leben wandeln.“ (Römer 6,4b)</p>



<p>Im Geiste dieser tiefen Wahrheit rufen wir die Gläubigen und alle Menschen guten Willens auf, unermüdlich für die Linderung des Leidens unzähliger Menschen, die durch die Verwüstungen des Krieges im Nahen Osten und darüber hinaus betroffen sind, zu beten und zu arbeiten. Gleichzeitig appellieren wir an sie, sich für ein sofortiges Ende der Gewalt einzusetzen und für Gerechtigkeit und Frieden in unserer von Krieg zerrissenen Region zu wirken – beginnend in Jerusalem, bis nach Gaza, im Libanon und im gesamten Heilige Land; in den Golfstaaten und Teheran; bis an die Enden der Erde.</p>



<p>Abschließend erinnern wir an die Worte des Apostels Paulus, der inmitten unzähliger Prüfungen schrieb: „Wir werden von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzweifeln nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden niedergeschlagen, aber wir kommen nicht um. Allzeit tragen wir das Sterben Jesu an unserem Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserem Leibe offenbar werde.“ (2. Korinther 4,8–10)</p>



<p>Mit diesem tiefen Vertrauen in die verwandelnde Kraft der Auferstehung Christi tauschen wir – inmitten unserer eigenen Qualen – den uralten Ostergruß aus, der seit jeher durch die Ewigkeit hallt:</p>



<p>&#8222;Christ is Risen! (Al Maseeh Qam! Christos Anesti! Christos haryav I merelotz! Pekhrestos aftonf! Christ est Ressuscité! Cristo è risorto! Christus resurrexit! Meshiha qam! Christos t&#8217;ensah em&#8216; muhtan! Christus ist auferstanden!) He is Risen, indeed! Alleluia!&#8220;</p>



<p><em>Die Patriarchen und Kirchenoberhäupter in Jerusalem</em></p>



<p><a href="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/easter-message-2026.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Englischsprachige Osterbotschaft >></a></p>



<p class="has-small-font-size">Titelbild: Die Auferstehung Christi. Wangemälde von Giovanni Domenico Tiepolo.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bischof Haddad verurteilt israelisches Gesetz zur Todesstrafe</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/bischof-haddad-verurteilt-israelisches-gesetz-zur-todesstrafe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 08:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>02.04.2026 &#124; Ende März 2026 hat das israelische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die Todesstrafe für Palästinenser in den palästinensischen Gebietes vorsieht, die einen Mord aus terroristischen Motiven begehen. Bischof Dr. Imad Haddad (ELCJHL) hat das Gesetz scharf kritisiert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>02.04.2026 | Ende März 2026 hat das israelische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die Todesstrafe für Palästinenser in den palästinensischen Gebietes vorsieht, die einen Mord aus terroristischen Motiven begehen. Bischof Dr. Imad Haddad (ELCJHL) hat das Gesetz scharf kritisiert.</p>



<p>Haddad schreibt in einem offenen Brief an die weltweiten Partner der ELCJHL:</p>



<p>Am Montag, dem 30. März, verabschiedete Israels Knesset ein Gesetz, das die Todesstrafe für palästinensische Häftlinge vorsieht. Dieses diskriminierende Gesetz ist so formuliert, dass es ausschließlich auf Palästinenser angewandt wird – und zwar nach Ermessen israelischer Militärgerichte. Die Militärgerichte, die für die Durchsetzung dieses Gesetzes zuständig sind und in denen nur Palästinenser angeklagt werden, sind bekannt dafür, grundlegende Rechtsstaatlichkeit zu missachten. Sie weisen eine Verurteilungsrate von etwa 96 Prozent auf, die auf Geständnissen beruht, die unter Zwang und Folter erpresst wurden – ein Vorgehen, das von vielen Menschenrechtsorganisationen scharf verurteilt wird. Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte erklärt, dass die Anwendung dieses Gesetzes ein Kriegsverbrechen darstellen würde.</p>



<p>Während wir uns darauf vorbereiten, Ostern zu feiern – das Wunder des leeren Grabes –, bereitet unser Volk Gräber für diejenigen vor, die von diesem unmenschlichen Beschluss betroffen sein werden. Als Christen lehnen wir die Ideologie von „Auge um Auge“ ab. Als Palästinenser, die die entwürdigenden Bedingungen in israelischen Gefängnissen und die ungerechten Mechanismen der Militärgerichte kennen, fürchten wir um die vielen Unschuldigen, die unweigerlich aufgrund dieser Anordnung hingerichtet werden. </p>



<p>In unserem Glauben an die Heiligkeit und Würde jedes menschlichen Lebens stellen wir uns entschlossen gegen jede Form von Tötung – auch durch den Staat. Während diejenigen, die dieses Gesetz entworfen und verabschiedet haben, in den Korridoren der Macht mit Sekt auf den Tod anstoßen, verkünden wir vom Fuße des Kreuzes aus ein Evangelium des Lebens.</p>



<p>Jetzt ist der Moment, in dem wir Sie, unsere Partner, dringend bitten, mutig Stellung zu beziehen: Schreiben Sie, setzen Sie sich öffentlich ein und verurteilen Sie dieses Unrecht. Lassen Sie nicht zu, dass der Tod das letzte Wort hat. Stehen Sie fest zu unserem gemeinsamen Bekenntnis zu einem Leben in Fülle – für alle.</p>



<p><em>Bischof Dr. Imad Hadad</em></p>



<p><a href="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/statement-bishop-imad-haddad-death-penalty.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Englischsprachige Stellungnahme von Bischof Haddad >></a></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Osterfest in Jerusalem mit starken Einschränkungen</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/osterfest-in-jerusalem-mit-starken-einschraenkungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 07:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>02.04.2026 &#124; Aus Sicherheitsgründen können nur wenige Gläubige an den Ostergottesdiensten in Jerusalem teilnehmen. Am Palmsonntag löste die israelische Polizei einen Eklat aus, als sie zwei hochrangigen Kirchenvertretern den Zutritt zur Grabeskirche verweigerte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/osterfest-in-jerusalem-mit-starken-einschraenkungen/">Osterfest in Jerusalem mit starken Einschränkungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>02.04.2026 | Aus Sicherheitsgründen können nur wenige Gläubige an den Ostergottesdiensten in Jerusalem teilnehmen. Am Palmsonntag löste die israelische Polizei einen Eklat aus, als sie zwei hochrangigen Kirchenvertretern den Zutritt zur Grabeskirche verweigerte.</p>



<p>Auf einer Pressekonferenz in der Karwoche erläuterten der Lateinische Patriarch, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, und der Kustos des Heiligen Landes, Pater Francesco Ielpo, die von den israelischen Behörden auferlegten Sicherheitsbestimmungen für das Osterfest in Jerusalem.</p>



<p>Zuvor, am Palmsonntag, hatte die israelische Polizei beiden Kirchenführern den Zugang zur Grabeskirche verweigert – ein Vorfall, der auf höchster diplomatischer Ebene für starke Verstimmung sorgte. Die Polizei rechtfertigte ihr Vorgehen zunächst mit Sicherheitsrisiken angesichts des anhaltenden Iran-Kriegs. Nach scharfer Kritik griff Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ein und stellte klar, dass die Geistlichen uneingeschränkten Zutritt zur Grabeskirche erhalten sollten. Bei einem Gespräch im Vatikan glätteten der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und der Außenbeauftragte, Erzbischof Paul Richard Gallagher, gemeinsam mit Israels Botschafter Yaron Sideman die Wogen. Anschließend besprachen Kirchenführer in Jerusalem mit den israelischen Behörden die Sicherheitsmaßnahmen für das Osterfest.</p>



<p>Zu den Osterfeierlichkeiten werden in der Grabeskirche nur die dort ansässigen Geistlichen und sehr wenige Besucher zugelassen. Die Gläubigen können die Gottesdienste per Livestream verfolgen. Für alle anderen Kirchen gelten flexiblere Bestimmungen. Kardinal Pizzaballa betonte auf der Pressekonferenz, es liege im Ermessen der Pfarrer, „vor Ort das Mögliche zu tun, um den Gläubigen die Teilnahme an den Osterriten zu ermöglichen“. Gleichzeitig erinnerte er an die historische Verantwortung Israels für den Schutz der Heiligen Stätten und forderte einen „kontinuierlichen Dialog“, um die Religionsfreiheit aller Glaubensgemeinschaften zu wahren.</p>



<p><em>Quellen</em></p>



<p>Eklat um Grabeskirche in Israel<br><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/pizzaballa-jerusalem-grabeskirche-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.tagesschau.de/ausland/asien/pizzaballa-jerusalem-grabeskirche-100.html</a><br>tagesschau.de, 30.03.2026</p>



<p>Pizzaballa informiert über Osterfeiern mit Einschränkungen<br><a href="https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2026-04/pizzaballa-informiert-uber-osterfeiern-mit-einschrankungen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2026-04/pizzaballa-informiert-uber-osterfeiern-mit-einschrankungen.html</a><br>Vatican News, 01.04.2026</p>



<p class="has-small-font-size">Foto: Blick auf die Dächer der Altstadt Jerusalems mit den Kuppeln der Grabeskirche. © Wolf Eckhard Miethke</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sumaya Farhat-Naser: Vorträge im April/Mai 2026 in Deutschland und der Schweiz</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/sumaya-farhat-naser-vortraege-im-april-mai-2026-in-deutschland-und-der-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 10:03:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die palästinensische Friedensvermittlerin und Buchautorin Sumaya Farhat-Naser spricht ab dem 29. April 2026 in der Schweiz und ab dem 13. Mai in Deutschland über den Konflikt um Israel und Palästina.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/sumaya-farhat-naser-vortraege-im-april-mai-2026-in-deutschland-und-der-schweiz/">Sumaya Farhat-Naser: Vorträge im April/Mai 2026 in Deutschland und der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die palästinensische Friedensvermittlerin und Buchautorin&nbsp;Sumaya Farhat-Naser spricht ab dem 29. April 2026 in der Schweiz und ab dem 13. Mai in Deutschland über den Konflikt um Israel und Palästina.</p>



<p><em>Kontaktieren Sie bitte den jeweiligen Veranstalter zu Fragen bezüglich einer bestimmten Veranstaltung. Alle Angaben ohne Gewähr.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorträge von Sumaya Farhat-Naser in der Schweiz</h2>



<p>29. April 2026, 19 Uhr<br><strong>Frauenfeld TG</strong><br>Verein Schweizer Standpunkt, Bahnhofplatz 65/67, 1. Stock</p>



<p>30. April 2026, 19 Uhr<br><strong>Biel BE</strong><br>Wyttenbachhaus, Jakob-Rosius-Strasse 1</p>



<p>4. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Frick AG</strong><br><strong>Reformierte Kirche, Mühlerain 10</strong><br><a href="https://www.ref-frick.ch/veranstaltung/1102" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ref-frick.ch</a></p>



<p>5. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Zürich</strong><br>Evang.-ref. Kirche St. Jakob, Stauffacherstrasse 10</p>



<p>6. Mai 2026, 19:30 Uhr<br><strong>Bern</strong><br>Kirchgemeindehaus Paulus, Freiestrasse 20</p>



<p>7. Mai 2026, 18 Uhr<br><strong>Adligenswil LU</strong><br>Thomaskirche, Zentrum Teufmatt</p>



<p>8. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Bülach ZH</strong><br>Ref. Kirchgemeindehaus, Grampenweg 5</p>



<p>9. Mai 2026, 10 Uhr<br><strong>Sirnach TG</strong><br>Institut für Personale Humanwissenschaften und Gesellschaftsfragen IPHG, Fischingerstrasse 66</p>



<p>11. Mai 2026, 19:30 Uhr<br><strong>Turgi AG</strong><br>Bibliothek, Weichlenstrasse 1A<br><em>Palästina: Zwischen Schweigen und Schmerz – Mut zur Hoffnung wagen</em></p>



<p>12. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Jona SG</strong><br>Kath. Kirchgemeindehaus, Friedhofstrasse 3</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorträge von Sumaya Farhat-Naser in Deutschland</h2>



<p>13. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Köln</strong><br>Domforum, Domkloster 3 / Domplatte</p>



<p>16. Mai 2026, 15 Uhr<br><strong>Köln</strong><br>Am Justizzentrum 5<br><em>Bürger im Gespräch</em></p>



<p>18. Mai 2026, 18 Uhr<br><strong>Erlangen</strong><br>Gemeindehaus St. Matthäus, Rathenaustraße 5a</p>



<p>20. Mai 2026, 19:30 Uhr<br><strong>Stuttgart</strong><br>Ökumenisches Zentrum, Allmandring 6</p>



<p>21. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Schorndorf</strong><br>Martin-Luther-Haus, Friedrich-Fischer-Straße 1<br><em>Palästina – Zwischen Schweigen und Schmerz Mut zu hoffen wagen</em></p>



<p>26. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Großhansdorf</strong><br>Evang.-luth. Kirchengemeinde, Alte Landstraße 20a</p>



<p>27. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Hamburg-Schnelsen</strong><br>Albertinen Haus, Sellhopsweg 18–22</p>



<p>28. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Hamburg-Volksdorf</strong><br>Evang.-luth. Kirchengemeinde, Rockenhof 5</p>



<p>29. Mai 2026, 19 Uhr<br><strong>Hamburg-Altstadt</strong><br>Evang.-ref. Kirche, Ferdinandstraße 21</p>



<p>Seit Jahrzehnten ist Sumaya Farhat-Naser eine wichtige Stimme der palästinensischen Friedensbewegung. In ihrer Heimat vermittelt sie mit Methoden der gewaltfreien Kommunikation in Frauengruppen und Jugendseminaren, wie Konflikte gewaltlos gelöst werden können. Ihre Arbeit wird seit Jahren vom Jerusalemsverein und dem Berliner Missionswerk unterstützt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/sumaya-farhat-naser-vortraege-im-april-mai-2026-in-deutschland-und-der-schweiz/">Sumaya Farhat-Naser: Vorträge im April/Mai 2026 in Deutschland und der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gaza: Angriff aufs Gesundheitswesen</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/gaza-angriff-aufs-gesundheitswesen-zerstoerung-krankenhaeuser-inhaftierung-aerzte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 14:35:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.jerusalemsverein.de/?p=23584</guid>

					<description><![CDATA[<p>26.03.2026 &#124; Im Gaza-Krieg wurde ein großer Teil der Krankenhäuser und medizinischen Einrichtungen zerstört oder beschädigt. Berichte über Ärzte und andere Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, die inhaftiert und in israelischer Gefangenschaft misshandelt wurden, häufen sich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/gaza-angriff-aufs-gesundheitswesen-zerstoerung-krankenhaeuser-inhaftierung-aerzte/">Gaza: Angriff aufs Gesundheitswesen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>26.03.2026 | Die Realität in Israel und Palästina ist seit dem Hamas-Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 von einer Kette unsagbarer Gewalt geprägt, die auch zur weitgehenden Zerstörung des Gesundheitssystems in Gaza geführt hat. Ein erschreckender Aspekt dieses Krieges sind die zahlreichen Inhaftierungen von Gesundheitsfachkräften und deren Behandlung in israelischen Gefängnissen.</p>



<p>Nach 665 Tagen Haft in israelischen Gefängnissen kam Dr. Ahmed Muhanna frei und kehrte in den Gazastreifen zurück. Ihn empfing ein Bild der Verwüstung, auch im al-Adwa-Krankenhaus, in dem er als Anästhesist und Notfallmediziner arbeitet. Es wurde im Laufe des Gaza-Krieges vom israelischen Militär belagert, gestürmt und beschossen. Am 21. November 2023 wurden bei einem Angriff mehrere Menschen getötet, darunter zwei Mediziner, die zu »Ärzte ohne Grenzen« gehörten. Im Dezember 2025 musste es die medizinische Versorgung wegen fehlender Stromversorgung vorübergehend einstellen. Funktionierende Geräte und Medikamente gab es ohnehin kaum. Dr. Muhanna erfuhr, dass 75 seiner Mitarbeitenden im Krieg getötet wurden. »Ich empfindet so viel Schmerz und Trauer angesichts dessen, was wir durchmachen«, sagte Muhanna gegenüber The Guardian.</p>



<p>Der renommierte Krankenhausarzt blickt selbst auf einen fast zweijährigen Leidensweg zurück. In israelischen Einrichtungen wie dem Gefangenenlager Sde Teiman wurde er misshandelt, gedemütigt und ausgehungert. Einmal wurde er so hart zusammengeschlagen, dass er sich eine Rippe brach. In solchen Fällen gab es keine medizinische Versorgung. Bis heute weiß Dr. Muhanna nicht, welche Vergehen ihm vorgeworfen wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zerstörung von Krankenhäusern</h2>



<p>Sein Schicksal und das seines Krankenhauses sind im Gaza-Krieg keineswegs Einzelfälle. Nach UN-Angaben wurden 94 % der Krankenhäuser beschädigt oder zerstört. Es kam zu Zwangsräumungen, die auch Schwerstverletzte und -kranke einschlossen. Krankenhäuser wurden bombardiert, vom Boden aus sowie durch Scharfschützen beschossen. Medizinische Geräte wurden zerstört – Ende 2025 gab es keinen funktionierenden Kernspintomographen und nur ein CT-Gerät in Gaza. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza wurden insgesamt mehr als 1.700 medizinische Fachkräfte im Krieg getötet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tötung von medizinischem Personal in Gaza</h2>



<p>Der Direktor des Indonesischen Krankenhauses, Dr. Marwan Sultan, wurde am 3. Juli 2025 bei einem israelischen Luftangriff auf sein Wohnhaus in Gaza-Stadt getötet, zusammen mit mehreren Familienmitgliedern. Das israelische Militär behauptete, ein »Hamas-Terrorist« sei das Ziel gewesen, doch Augenzeugen berichten, dass nur Sultans Zimmer direkt getroffen wurde.</p>



<p>Bei einem anderen Vorfall am 23. März 2025 töteten israelische Soldaten 15 palästinensische Rettungskräfte in Rafah und begruben sie in einem Massengrab. Die Rettungsfahrzeugen waren in einem Konvoi unterwegs, um Verletzte nach einem Angriff zu bergen, als sie umstellt und beschossen wurden. Das Militär behauptete, es habe verdächtige Fahrzeuge angegriffen und dabei angeblich Hamas-Kämpfer getötet – doch unter den Opfern waren ausschließlich Sanitäter. Eine bei den Toten entdeckte Videoaufzeichnung zeigte, dass Rettungsfahrzeuge und -kräfte eindeutig als solche erkennbar waren und mit Blaulicht fuhren. Nach internen Untersuchungen der israelischen Streitkräfte wurde eingeräumt, dass es zu Fehlern der beteiligten Militärs kam.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhaftierung von Ärzten und anderen medizinischen Fachkräften: Berichte über Misshandlungen und Folter</h2>



<p>Mehr als 300 medizinische Fachkräfte aus Gaza wurden während des Krieges inhaftiert. 24 von ihnen haben Anwälte der israelischen NGO Physicians for Human Rights Israel in Haftanstalten besucht und interviewt. Die meisten wurden in ihren Krankenhäusern festgenommen und unter Schlägen und Demütigungen in ein Gefängnis gebracht. Dort mussten sie über lange Zeiträume mit verbundenen Augen, gefesselt und kniend in ihren Zellen ausharren. Misshandlungen und Folter, beispielsweise mit Elektroschocks, gehörten zum Alltag. Es kam auch zu sexueller Gewalt.</p>



<p>Dr. N.T. (die Namen werden in dem Bericht nicht vollständig genannt), Chefchirurg im Nasser-Krankenhaus, sagte im Interview: »In jeder Phase unserer Haft erlitten wir Schläge, auch mit Schlagstöcken, Hunde wurden auf uns gehetzt; kochendes Wasser wurde über uns gegossen.« Es gab auch Todesfälle in Haft: beispielsweise starben zwei angesehene Ärzte – Dr. Iyad al-Rantisi, Oberarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe im Kamal-Adwan-Krankenhaus, und Dr. Adnan al-Bursh, Leiter der orthopädischen Abteilung im al-Shifa-Krankenhaus.</p>



<p>Einigen der Interviewten wurden Rippen gebrochen. Verletzungen, chronische Krankheiten und gesundheitliche Probleme aufgrund der miserablen hygienischen Bedingungen – viele Häftlinge leiden unter schweren Formen von Krätze – wurden gar nicht oder unzureichend behandelt. Die Nahrungsmittelrationen waren einseitig und klein. Einige berichteten, dass die Gewalt zunahm, als die israelischen Soldaten herausfanden, dass ein Gefangener ein Arzt war.</p>



<p>Die Verhöre des gefangenen medizinischen Personals konzentrierten sich auf Informationen zu den Umständen in Gaza – Hamas-Strukturen, Tunnelsysteme, israelische Geiseln, Krankenhausgebäude – nicht auf etwaige persönliche Vergehen der Inhaftierten. Der Rettungssanitäter K.N. beschrieb seine Verhöre: » Eine Woche lang wurde ich im ‚Disco-Raum‘ verhört, wo die Musik immer ohrenbetäubend laut war. Bei einer Sitzung verprügelten sie mich so schwer, dass mir eine Zahnfüllung herausfiel. Sie verprügelten mich fast zu Tode. Sie drohten, meiner Familie und meinen Eltern etwas anzutun.«</p>



<p>Die Aussagen in diesen Interviews decken sich mit Zeugnissen von Häftlingen gegenüber der Presse, wie The Guardian, oder Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International. Auch israelische Whistleblower – Soldaten oder Ärzte, die in den Gefängnissen arbeiteten – berichteten über die schweren Misshandlungen von Häftlingen. Yoel Donchin, ein Arzt, der Häftlinge aus dem Gefangenenlager Sde Teiman behandelte, berichtete gegenüber dem israelischen Sender KAN von Verletzungen, die auf Misshandlungen zurückzuführen seien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Israel behauptet, Krankenhäuser sind Stützpunkte der Hamas</h2>



<p>Israel begründet die Angriffe auf Krankenhäuser und die Verhaftung des Personals mit der Behauptung, Krankenhäuser seien Hamas-Kommandostellen. Hierfür wurden nur sehr rudimentäre und nicht unabhängig geprüfte Beweise vorgelegt, wie der Fund einzelner Waffen. Völkerrechtlich können Krankenhäuser ihren Schutzstatus verlieren, wenn sie militärisch genutzt werden. Militärische Operationen müssen in diesem Fall aber verhältnismäßig sein. Bei den Verhaftungen wird das Gesetz über »Unlawful Combatants« (irreguläre Kämpfer) angewandt, das den Gefangenen grundlegende Rechte entzieht, da sie weder als Kriegsgefangene noch als Zivilisten geschützt sind. Diese Haft ist unbefristet und ohne Anklage möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verhaftungen wegen Folter im Militärgefangenenlager Sde Teiman</h2>



<p>In einem Fall haben die Berichte über exzessive Gewalt in Gefängnissen zu einer Anklage gegen fünf israelische Reservisten geführt, denen die Misshandlung eines palästinensischen Häftlings im Militärgefangenenlager Sde Teiman vorgeworfen wird. Der Gefangene wurde schwer verletzt. Er erlitt unter anderem einen Lungenriss und gebrochene Rippen. Der Fall kam durch ein Video von Sicherheitskameras an die Öffentlichkeit, das die Misshandlungen zeigt. Die Veröffentlichung des Videos war in Israel umstritten und führte zum Rücktritt der obersten israelischen Militäranwältin. Ein Soldat wurde im Februar 2025 zu sieben Monaten Haft verurteilt.</p>



<p>Durch den Angriff auf das Gesundheitswesen steht in Gaza einer geschwächten Bevölkerung mit vielen Schwerverletzten und chronisch Kranken, die schon lange nicht mehr behandelt wurden, eine stark limitierte Zahl an schlecht ausgestatteten Gesundheitseinrichtungen gegenüber. Nur die Hälfte der Krankenhäuser sind in Betrieb – mit großen Einschränkungen durch den Mangel an Geräten, Medikamenten, Strom und dem geschwächten Personal. Neu eingerichtete Feldhospitäler können die Notsituation nur ein wenig lindern. »Ich bin Arzt, aber ich bin hilflos und nicht in der Lage, etwas zu tun, das Menschen helfen kann«, sagt Dr. Muhanna, der nach 665 Tagen Haft freikam, angesichts der desaströsen Verhältnisse. Gleichzeitig sagt er, dass gerade diese Umstände ihn motivieren, weiterzuarbeiten.</p>



<p><em>Henrik Weinhold</em></p>



<p><em><em>Der Beitrag ist in der Ausgabe 1/2026 unserer Zeitschrift <a href="https://www.jerusalemsverein.de/aktuell/zeitschrift-im-lande-der-bibel/">Im Lande der Bibel </a>erschienen.</em></em></p>



<p>Titelfoto: Bei einem israelischen Luftangriff im März 2025 wurde die Chirurgieabteilung des Nasser Krankenhauses in Khan Younis stark beschädigt. (Anas-Mohammed/Shutterstock.com)</p>



<p><strong>Quellen und Links</strong></p>



Berichterstattung in The Guardian über die Gefangennahme medizinischen Personals<br><br>

<a href="https://www.theguardian.com/global-development/2026/jan/12/no-staff-no-equipment-no-medicine-a-doctor-on-returning-to-gaza-after-665-days-in-an-israeli-prison" target="_blank">‘No staff, no equipment, no medicine’: a doctor on returning to Gaza after 665 days in an Israeli prison</a><br>
The Guardian, 12.01.2026<br><br>

<a href="https://www.theguardian.com/global-development/2025/feb/25/more-than-160-gazan-medics-held-in-israeli-prisons-amid-reports-of-torture" target="_blank">More than 160 Gazan medics held in Israeli prisons amid reports of torture</a><br>
The Guardian, 25.02.2025<br><br>

<a href="https://www.theguardian.com/global-development/2025/jul/26/rising-number-of-doctors-among-hundreds-of-medical-staff-detained-in-gaza-say-rights-groups" target="_blank">Rising number of doctors among hundreds of medical staff detained in Gaza, say rights groups</a><br>
The Guardian, 26.07.2025<br><br>

<a href="https://www.theguardian.com/global-development/2025/feb/25/israel-gaza-doctors-surgeons-healthcare-detention-international-law" target="_blank">No rules: Gaza’s doctors say they were tortured, beaten and humiliated in Israeli detention</a><br>
The Guardian, 25.02.2025<br><br>

Interviews der Physicians for Human Rights mit gefangenem medizinischem Personal<br><br>
Torture of Medical Staff from Gaza in Israel Report and Testimonies<br>

<a href="https://www.phr.org.il/wp-content/uploads/2025/02/6265_DetentionReport_Eng.pdf" target="_blank" class="broken_link"> Report (PDF)</a><br>
<a href=" https://www.phr.org.il/wp-content/uploads/2025/02/6265_DetentionReport_Testemonials_Eng.pdf" target="_blank" class="broken_link"> Testimonies (PDF) </a><br>
Physicians for Human Rights, 26.02.2025<br><br>

Angriff auf Rettungswagen<br><br>

<a href="https://apnews.com/article/gaza-medics-killed-israel-ambulances-f34b6ecc985d9127265a400bd52c72b7" target="_blank">Israeli troops killed 15 Palestinian medics and buried them in a mass grave, UN says</a><br>
AP News, 31.03.2025<br><br>

<a href="https://www.theguardian.com/world/2025/apr/03/i-heard-them-take-their-last-breath-survivor-recounts-gaza-paramedic-killings" target="_blank>&#8218;I heard them take their last breath&#8216;: survivor recounts Gaza paramedic killings</a><br>
The Guardian, 03.04.2025<br><br>

<a href="https://www.zdfheute.de/politik/ausland/israel-gaza-rettungswagen-untersuchung-armee-fehler-100.html" target="_blank">Gaza: Israel gesteht &#8222;Fehler&#8220; bei Beschuss auf Rettungswagen</a><br>
ZDFheute, 20.04.2025<br><br>

Tod von Dr. Marwan Sultan<br><br> 

<a href="https://www.bbc.com/news/articles/c4gejed7wgeo" target="_blank">Gaza hospital director killed in Israeli strike, relative says</a><br>
BBC, 03.07.2025<br><br>

<a href="https://www.nbcnews.com/world/gaza/gaza-israel-bomb-doctor-killed-marwan-sultan-rcna216670" target="_blank">Gaza doctor killed: Israeli bomb hits home of Marwan Sultan, relatives say</a><br>
NBC News, 03.07.2025<br><br>

Folter im Gefangenenlager Sde Teiman<br><br>

<a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/soldaten-israel-misshandlung-100.html" target="_blank">Wurden palästinensische Häftlinge in Israel gefoltert?</a><br>
tagesschau.de, 04.11.2025<br><br>

<a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-anklage-misshandlungen-gefangene-100.html" target="_blank">Israel: Anklage gegen Soldaten wegen Misshandlung von Gefangenen</a><br>
 tagesschau.de, 05.11.2025<br><br>

<a href="https://www.juedische-allgemeine.de/israel/haftstrafe-fuer-einen-idf-soldaten-nach-schlaegen-im-militaergefaengnis-sde-teiman/" target="_blank">Israel: Haftstrafe für einen IDF-Soldaten nach Gewaltvorwürfen im Militärgefängnis Sde Teiman</a><br>
Jüdische Allgemeine, 07.02.2025<br><br>

<a href="https://www.derstandard.de/story/3000000296506/israels-militaerbasis-sde-teiman-hier-duerfen-wir-sie-so-richtig-verpruegeln" target="_blank">Israels Militärabasis Sde Teiman: &#8222;Hier dürfen wir sie so richtig verprügeln&#8220;</a><br>
Der Standard, 15.03.2026<br><br>

Weitere Links und Quellen<br><br>

<a href="https://www.theguardian.com/world/2025/nov/08/israel-underground-jail-rakefet-palestinians-gaza-detainees" target="_blank">Israel’s underground jail, where Palestinians are held without charge and never see daylight</a><br>
The Guardian, 08.11.2025<br><br>

<a href="https://www.un.org/unispal/document/ocha-humanitarian-situation-update-349-gaza-strip/" target="_blank">OCHA: Humanitarian Situation Update (349) – Gaza Strip</a><br>
UN OCHA, 18.12.2025<br><br>

<a href="https://www.ochaopt.org/content/reported-impact-snapshot-gaza-strip-18-february-2026" target="_blank">Reported Impact Snapshot – Gaza Strip, 18 February 2026</a><br>
UN OCHA, 18.02.2026<br><br>

<a href="https://www.theguardian.com/global-development/2025/feb/25/israel-gaza-doctors-surgeons-healthcare-detention-international-law" target="_blank">Israel-Gaza: Doctors and surgeons detained in breach of international law</a><br>
The Guardian, 25.02.2025<br><br>

<a href="https://www.amnesty.de/aktuell/israel-gaza-palaestinensische-gefangene-isolationshaft-folter-gesetz-ungesetzliche-kombattanten" target="_blank">Israel/Gaza: Palästinensische Gefangene in Isolationshaft und Folter durch „Gesetz über ungesetzliche Kombattanten“</a><br>
Amnesty International, 18.07.2024<br><br>

<a href="https://www.msf.org/remembering-our-colleagues-killed-gaza" target="_blank" class="broken_link">Remembering our colleagues killed in Gaza</a><br>
Ärzte ohne Grenzen (MSF), 05.03.2026<br><br>

<a href="https://www.msf.org/two-years-attacks-hospitals-gaza" target="_blank" class="broken_link">Two years of attacks on hospitals in Gaza</a><br>
Ärzte ohne Grenzen (MSF), 05.03.2026 (Video)
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/gaza-angriff-aufs-gesundheitswesen-zerstoerung-krankenhaeuser-inhaftierung-aerzte/">Gaza: Angriff aufs Gesundheitswesen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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		<title>Ehemalige Hamas-Geiseln erzählen von ihrem Überleben</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/ehemalige-hamas-geiseln-erzaehlen-von-ihrem-ueberleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 07:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.jerusalemsverein.de/?p=23579</guid>

					<description><![CDATA[<p>26.03.2026 &#124; Einige der aus Gaza freigekommenen Geiseln sind mit Berichten und Interviews über die Zeit ihrer Gefangenschaft an die Öffentlichkeit getreten. Sie erzählen von Hunger, Enge, Isolation, Misshandlungen und auch von Folter sowie sexueller Gewalt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/ehemalige-hamas-geiseln-erzaehlen-von-ihrem-ueberleben/">Ehemalige Hamas-Geiseln erzählen von ihrem Überleben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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<p>26.03.2026 | Einige der aus Gaza freigekommenen Geiseln sind mit Berichten und Interviews über die Zeit ihrer Gefangenschaft an die Öffentlichkeit getreten. Sie erzählen von Hunger, Enge, Isolation, Misshandlungen und auch von Folter sowie sexueller Gewalt. </p>



<p>Eli Sharabi hat bisher als einziger ein Buch über seine Geiselhaft geschrieben. Er beschreibt in „491 Tage“ seine Verschleppung während des Hamas-Terrors am 7. Oktober 2023 und die Gefangenschaft – zunächst in einem Haus, dann im Tunnelsystem, wo Atemluft, Wasser und Essen knapp waren und die hygienischen Bedingungen menschenunwürdig. Die Bewacher wurden zunehmend nervös und aggressiv. Als er freikam, war er bis auf die Knochen abgemagert. Sharabi schreibt sehr sachlich über die Umstände seiner Gefangenschaft und die Überlebensstrategien in einer kleinen Gruppe mit Mitgefangenen.</p>



<p>Mia Schem, wurde beim Nova Festival als Geisel genommen und kam mit einer Schussverletzung nach Gaza. Sie erschien in einem Hamas-Propagandavideo, in dem sie unter Zwang positiv über die Bedingungen ihrer Gefangenschaft sprach. Nach ihrer Freilassung berichtet sie in einem längeren Interview mit einem israelischen Fernsehsender über Hunger, Erniedrigungen und die vollkommen unzureichende Behandlung ihrer schweren Verletzung.</p>



<p>Guy Gilboa‑Dalal spricht regelmäßig in Reden oder Interviews über seine Gefangenschaft in Gaza, die erst im Oktober 2025 endetet. Er sieht das als eine Art Therapie an, wie er sagt. Er schildert lange Monate in engen Tunneln voller Dunkelheit und Gestank sowie permanenten Hunger. So wie Amit Soussana, die der New York Times ein Interview gab, spricht er offen über sexuelle Gewalt durch die Bewacher.</p>



<p>Danielle Aloni, die mit ihrer kleinen Tochter Emilia festgehalten wurde, beschreibt einen Alltag in dem sie ständig versuchen musste, ihrem Kind inmitten von Dunkelheit Stabilität vorzuleben und ihre eigene Angst zu unterdrücken. Einige Wochen nach ihrer Freilassung führte sie mit einem israelischen Fernsehsender ein längeres Interview, auch die ARD berichtete über ich Schicksal.</p>



<p>Aviva Siegel war nach ihrer Freilassung sehr in der Öffentlichkeit präsent und setzte sich für die Freilassung ihrer damals noch in Geiselhaft verbliebenen Mitgefangenen ein, etwa in der Knesset. In Gaza musste sie in knapp zwei Monaten 13-mal den Ort wechseln. Sie hat in der Geiselhaft besonders darunter gelitten, mit anschauen zu müssen, wie ihr Ehemann Keith und mitgefangene Mädchen misshandelt wurden. Sie gab dem ZDF ein ausführliches Interview.</p>



<p><em>Henrik Weinhold</em></p>



<p><em>Der Beitrag ist in der Ausgabe 1/2026 unserer Zeitschrift <a href="https://www.jerusalemsverein.de/aktuell/zeitschrift-im-lande-der-bibel/">Im Lande der Bibel </a>erschienen.</em></p>



<p>Foto: Eli Sharabi und Aviva Siegel berichten über ihre Gefangenschaft als Geiseln. (Roded Shlomo/Pikiwiki Israel/CC BY 2.5 (l.), Maryland GovPics/ CC BY 2.0 (r.))</p>



<p><strong>Quellen und Links</strong></p>



<p>„Eli Sharabi: ‚491 Tage‘ – Vom Überleben“<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/buchkritik-eli-sharabi-491-tage-israel-gaza-krieg-geisel-100.html">https://www.deutschlandfunkkultur.de/buchkritik-eli-sharabi-491-tage-israel-gaza-krieg-geisel-100.html</a><br>Deutschlandfunk Kultur, 28.11.2025</p>



<p>Freed Israeli hostage Mia Schem in first interview since her release from Hamas captivity in Gaza<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=y02xPRX6vCE">https://www.youtube.com/watch?v=y02xPRX6vCE</a><br>Video von חדשות 13 auf YouTube, o. D. (englische Untertitel)</p>



<p>Ehemalige Hamas-Geisel Gilboa-Dalal berichtet über seine Erlebnisse<br><a href="https://www.tagesschau.de/video/video-1540906.html">https://www.tagesschau.de/video/video-1540906.html</a><br>tagesschau.de, 02.01.2026</p>



<p>„Ich werde diesen Leuten nie vergeben können“ (Guy Gilboa‑Dalal)<br><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/hamas-geisel-112.html">https://www.tagesschau.de/ausland/asien/hamas-geisel-112.html</a><br>tagesschau.de, 02.01.2026</p>



<p>Israeli woman who was held hostage by Hamas speaks out on her abduction and sexual assault in Gaza“ (Amit Soussana)<br><a href="https://edition.cnn.com/2024/03/26/middleeast/amit-soussana-israeli-hostage-hamas-sexual-assault-intl">https://edition.cnn.com/2024/03/26/middleeast/amit-soussana-israeli-hostage-hamas-sexual-assault-intl</a><br>CNN, 26. März 2024</p>



<p>„Amit Soussana: ›Du hast mir das Leben gerettet‹“<br><a href="https://www.juedische-allgemeine.de/israel/amit-soussana-du-hast-mir-das-leben-gerettet">https://www.juedische-allgemeine.de/israel/amit-soussana-du-hast-mir-das-leben-gerettet</a><br>Jüdische Allgemeine, 29.01.2025</p>



<p>In captivity in Gaza with a 6 year old girl (Danielle Aloni)<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=xttfPD0Nkpc">https://www.youtube.com/watch?v=xttfPD0Nkpc</a><br>Video von חדשות 13 auf YouTube, o. D. (englische Untertitel)</p>



<p>Geisel im Gazastreifen: Überlebende blickt zurück (Danielle Aloni)<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=xSHRudu1XVY">https://www.youtube.com/watch?v=xSHRudu1XVY</a><br>Video von tagesschau auf YouTube, o. D.</p>



<p>„Lieber erschossen werden als zu ersticken“ (Danielle Aloni)<br><a href="https://www.juedische-allgemeine.de/israel/lieber-erschossen-werden-als-zu-ersticken">https://www.juedische-allgemeine.de/israel/lieber-erschossen-werden-als-zu-ersticken</a><br>Jüdische Allgemeine, 08.01.2024</p>



<p>Ex-Hamas-Geisel spricht über ihre Gefangenschaft | auslandsjournal (Aviva Siegel)<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ba8tDNNsUvk">https://www.youtube.com/watch?v=Ba8tDNNsUvk</a><br>Video von ZDFheute auf YouTube, 08.10.2024</p>



<p>„Überlebende Aviva Siegel – ›Sie müssen uns Hoffnung geben‹“<br><a href="https://www.spiegel.de/ausland/hamas-geisel-aviva-siegel-sie-muessen-uns-hoffnung-geben-a-abcb951a-185b-4276-8591-fcbd30d95a24">https://www.spiegel.de/ausland/hamas-geisel-aviva-siegel-sie-muessen-uns-hoffnung-geben-a-abcb951a-185b-4276-8591-fcbd30d95a24</a><br>Der Spiegel, 06.12.2024</p>



<p>Wunden und Narben<br><a href="https://www.juedische-allgemeine.de/israel/wunden-und-narben">https://www.juedische-allgemeine.de/israel/wunden-und-narben</a><br>Jüdische Allgemeine, 02.11.2025</p>



<p>Hamas-Geiseln berichten von Folter und Kartenspielen<br><a href="https://www.n-tv.de/politik/Hamas-Geiseln-berichten-von-Folter-und-Kartenspielen-article26096658.html">https://www.n-tv.de/politik/Hamas-Geiseln-berichten-von-Folter-und-Kartenspielen-article26096658.html</a><br>n-tv, 14.10.2025</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/ehemalige-hamas-geiseln-erzaehlen-von-ihrem-ueberleben/">Ehemalige Hamas-Geiseln erzählen von ihrem Überleben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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		<item>
		<title>Olliver Zobel wird neuer Propst in Jerusalem</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/olliver-zobel-wird-neuer-propst-in-jerusalem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 14:23:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.jerusalemsverein.de/?p=23629</guid>

					<description><![CDATA[<p>23.03.2026 &#124;  Dekan Olliver Zobel aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau wird neuer evangelischer Propst an der Erlöserkirche in Jerusalem.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/olliver-zobel-wird-neuer-propst-in-jerusalem/">Olliver Zobel wird neuer Propst in Jerusalem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>23.03.2026 | Dekan Olliver Zobel aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau wird neuer evangelischer Propst in Jerusalem. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat die Berufung, die das Kuratorium der Evangelischen Jerusalem-Stiftung (EJSt) ausgesprochen hatte, auf seiner jüngsten Sitzung bestätigt. Der 57-jährige Theologe folgt auf Propst Joachim Lenz, der das Propstamt von 2020 an innehatte und Ende Juli 2026 in die Evangelische Kirche im Rheinland zurückkehren wird.</p>



<p>Der in Kassel geborene Zobel war von 2002 bis 2019 Pfarrer in Bingen am Rhein, seit 2019 ist er Dekan des evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim. Sein beruflicher Werdegang hat ihn wiederholt nach Jerusalem und ins Heilige Land geführt, als Student, als Vikar an der Evangelischen Erlöserkirche und in der Leitung und Verwaltung der in Latrun bei Jerusalem ansässigen Jesus-Bruderschaft Gnadenthal. Sein Propstamt wird er am 1. Dezember 2026 antreten.</p>



<p>Die Vorsitzende des Kuratoriums der Evangelischen Jerusalemstiftung, Kirchenpräsidentin Susanne Bei der Wieden, hob die aktuell besonders herausgehobene Bedeutung des Propstenamtes in Jerusalem hervor: „Es steht für die verlässliche Präsenz unserer Kirche, für Dialogbereitschaft zwischen Religionen und Kulturen und für das unermüdliche Eintreten für Frieden und Gerechtigkeit“, so die Kuratoriumsvorsitzende. „Mit der Berufung von Dekan Olliver Zobel zum Evangelischen Propst für Jerusalem hat das Kuratorium der Evangelischen Jerusalemstiftung eine Persönlichkeit gewonnen, die geistliche Tiefe, Leitungserfahrung und internationale Sensibilität in besonderer Weise verbindet“</p>



<p>Auch der Auslandsbischof der EKD, Frank Kopania, unterstrich die mit der Aufgabe verbundene Verantwortung: „In einer Zeit großer Spannungen und Unsicherheiten im Nahen Osten braucht es geistliche Präsenz, seelsorgliche Klarheit und den langen Atem des Dialogs. Ich bin dankbar, dass mit Olliver Zobel ein leitungserfahrener, theologisch profilierter und international versierter Geistlicher diese wichtige Aufgabe übernimmt.“</p>



<p>Christiane Tietz, Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), sagt zu der Berufung: „Mit Olliver Zobel übernimmt ein theologisch profilierter und zugleich seelsorglich erfahrener Pfarrer aus Hessen-Nassau ein herausgehobenes Amt. Seine Verbundenheit mit Jerusalem, seine Leitungserfahrung und seine geistliche Klarheit machen ihn zu einer überzeugenden Besetzung. Ich bedauere, dass er das Dekaneamt verlässt. Aber ich freue mich sehr, dass ein Pfarrer aus der EKHN diese wichtige Brückenfunktion zwischen Kirchen, Kulturen und Religionen übernehmen wird. Ich wünsche ihm für seine Aufgabe im Heiligen Land in einer herausfordernden Zeit gutes Gelingen und Gottes Segen.“</p>



<p>Zobel ist sich „angesichts der aktuellen Ereignisse bewusst, dass ein Großteil meiner Arbeit Fähigkeiten erfordert, die ich als Notfallseelsorger gelernt habe: einfach da sein und Not in all ihren Formen aushalten, ohne den Funken der Hoffnung zu verlieren.“ Er freue sich aber „auch auf die Begegnungsmöglichkeiten in der Ökumene, im monotheistischen Dialog, mit den Menschen im Land und auch den Besuchenden aus Deutschland.“</p>



<p>Die Aufgaben des Propstes in Jerusalem umfassen neben der pastoralen Versorgung der evangelischen Gemeinden Deutscher Sprache in Israel und Palästina auch die Leitung der Stiftungseinrichtungen der EKD in Jerusalem sowie die Repräsentanz der EKD und der Stiftungen gegenüber Kirchen und öffentlichen Einrichtungen im Heiligen Land.</p>



<p><em><a href="https://www.ekd.de/olliver-zobel-wird-neuer-propst-in-jerusalem-95120.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung der EKD</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/olliver-zobel-wird-neuer-propst-in-jerusalem/">Olliver Zobel wird neuer Propst in Jerusalem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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		<title>21. Joint Israeli Palestinian Memorial Day Ceremony: Live-Übertragung in Berlin am 20. April 2026</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/21-joint-israeli-palestinian-memorial-day-ceremony-am-20-04-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 14:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vom Parent Circle Families Forum und den Combatants for Peace veranstaltete Gemeinsame Gedenkfeier aus Israel/Palästina wird in Berlin (Filmtheater Colosseum) und anderen Städten am 20. April 2026 live übertragen. </p>
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<p>Die vom Parent Circle Families Forum und den Combatants for Peace veranstaltete Gemeinsame Gedenkfeier aus Israel/Palästina wird in Berlin (Filmtheater Colosseum) und anderen Städten am 20. April 2026 live übertragen. </p>



<span id="more-23568"></span>



<p>Live-Übertragung der Joint Israeli Palestinian Memorial Day Ceremony<br><strong>Zeit:</strong> 20. April 2026, 18.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)<br><strong>Ort: </strong>Filmtheater Colosseum, Schönhauser Allee 123, 10437 Berlin<br><br><strong><a href="https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&amp;knr=26-8004&amp;kursname=The+21th+Israeli-Palestinian+Joint+Memorial+Day+Ceremony&amp;katid=0#inhalt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anmeldung zur Veranstaltung in Berlin >> </a></strong></p>



<p><strong>Programm:</strong><br>18:00 Uhr Einlass<br>18:30 Uhr Begrüßung und Einleitung zur “Joint Israeli-Palestinian Memorial Day Ceremony”<br>18:45 Uhr Podiumsgespräch mit unseren Gästen, moderiert von Maja Sojref vom New Israel Fund Deutschland e.V.<br>19:30 Uhr Live-Übertragung der “Joint Israeli-Palestinian Memorial Day Ceremony” (ca. 1 Stunde)<br>20:30 bis 21 Uhr Ausklang</p>



<p><strong>Die Veranstaltung findet auf Englisch statt</strong>, die Live-Übertragung der 21.Gedenkfeier aus Israel Palästina findet auf Arabisch und Hebräisch mit englischen Untertiteln statt.</p>



<p><strong>Der Eintritt ist frei.</strong></p>



<p><strong>Die Live-Übertragung in Berlin wird organisiert von: </strong>Alliance for Middle East Peace (ALLMEP), Berliner Missionswerk, Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, EAPPI-Netzwerk Deutschland e.V.,  Friends of Standing Together Berlin, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) e.V., New Israel Fund (NIF) Deutschland e.V., Parents Circle Friends Deutschland e.V.</p>



<p>Zum 21. Mal bringt der Joint Israeli–Palestinian Memorial Day Menschen im gemeinsamen Gedenken zusammen. Organisiert von Combatants for Peace und dem Parents Circle – Families Forum ist es die größte gemeinsame israelisch-palästinensische Friedensveranstaltung. Sie findet jährlich am Vorabend von Yom HaZikaron, dem israelischen Nationalen Gedenktag, statt und setzt ein kraftvolles Zeichen gegen einseitige Narrative.</p>



<p>Die Zeremonie würdigt das Leid und den Verlust auf beiden Seiten und unterstreicht das gemeinsame Engagement für Versöhnung, Gerechtigkeit und Hoffnung – und dafür, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.</p>



<p><em>„Wir versuchen nicht, Erfahrungen gleichzusetzen, sondern Verzweiflung in Hoffnung zu verwandeln und Mitgefühl auf der Grundlage unserer gemeinsamen Menschlichkeit aufzubauen. Besatzung, Unterdrückung und Konflikt sind nicht unvermeidlich.“</em> (CfP/PCFF)</p>



<p>Die diesjährige Veranstaltung findet nach zweieinhalb Jahren tiefgreifender Traumata und anhaltender Gewalt statt. Die gemeinsame Gedenkzeremonie bietet eine eindringliche Alternative zu Spaltung und Verzweiflung und zeigt, dass Solidarität in Zeiten großen Leids nicht nur möglich, sondern notwendig ist. Lasst uns gemeinsam trauern, erinnern und uns für einen anderen Weg starkmachen.</p>



<p>Wir freuen uns, die Aktivisten <strong>Sayel Jabareen</strong> und <strong>Elie Avidor</strong> von Combatants for Peace aus Israel Palästina zu einem Einführungsgespräch vor der Live-Übertragung der Zeremonie begrüßen zu dürfen.</p>



<p>Sayel Jabareen ist ein palästinensisches Mitglied von Combatants for Peace und engagiert sich im Westjordanland für gewaltfreien Widerstand und Gemeindearbeit. Er bringt direkte Erfahrungen darüber mit, wie Siedlergewalt palästinensische Gemeinschaften betrifft und wie gewaltfreier Widerstand Würde und Rechte schützt.</p>



<p>Elie Avidor ist ein israelisches Mitglied von Combatants for Peace. Er setzt sich dafür ein, Gewalt – einschließlich Siedlergewalt – innerhalb der israelischen Gesellschaft zu thematisieren und tritt für Verantwortlichkeit, Gleichberechtigung und Sicherheit für alle ein. Gemeinsam stehen sie für geteilte Verantwortung und gemeinsames Engagement.</p>
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		<title>Zwischen Verzweiflung und Hoffnung: Zur Situation der palästinensischen Christinnen und Christen</title>
		<link>https://www.jerusalemsverein.de/zwischen-verzweiflung-und-hoffnung-zur-situation-der-palaestinensischen-christinnen-und-christen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henrikweinhold1007]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:48:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>24.02.2026 &#124;  Am 15. Februar 2026 feierte der Jerusalemsverein sein 173. Jahresfest in Berlin. Auf dem Festnachmittag im Kaiserin‑Friedrich‑Haus zeigten Stimmen aus Kirche, Schule, Friedensarbeit und Diakonie, wie Menschen im Heiligen Land trotz Bedrohung, Verlust und Unsicherheit Wege der Hoffnung gehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/zwischen-verzweiflung-und-hoffnung-zur-situation-der-palaestinensischen-christinnen-und-christen/">Zwischen Verzweiflung und Hoffnung: Zur Situation der palästinensischen Christinnen und Christen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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<p>24.02.2026 | Am 15. Februar 2026 feierte der Jerusalemsverein sein 173. Jahresfest in Berlin. Auf dem Festnachmittag im Kaiserin‑Friedrich‑Haus zeigten Stimmen aus Kirche, Schule, Friedensarbeit und Diakonie, wie Menschen im Heiligen Land trotz Bedrohung, Verlust und Unsicherheit Wege der Hoffnung gehen.</p>



<p>„Hoffnung wächst nicht dort, wo kein Leid ist – sondern dort, wo wir uns weigern, dem Leid das letzte Wort zu lassen“, sagte der neue Bischof der ELCJHL, Dr. Imad Haddad, auf dem Jahresfest des Jerusalemsvereins. Die Erfahrung von Leid verbindet viele Palästinenserinnen und Palästinenser im Westjordanland. Die Ursachen dafür sind zahlreich und reichen von der immer weiter eingeschränkten Bewegungsfreiheit über wirtschaftliche Unsicherheit und Armut bis hin zu massiven Gewalterfahrungen. Zum palästinensischen Alltag gehören Entwürdigungen, Schikanen, Enteignungen, Hausdurchsuchungen und Inhaftierungen. All das droht die Menschen zu zermürben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Migration ist für palästinensische Christen Normalität</h2>



<p>Mit Blick auf die Christinnen und Christen, die eine kleine Minderheit im Heiligen Land sind, betonte Marc Frings in seinem einführenden Vortrag: „Die größte Herausforderung … ist heute die Frage, ob sie überhaupt noch eine Zukunft in ihrer Heimat haben.“ Viele sehen das nicht und migrieren ins Ausland – einer Bewegung folgend, die schon seit über 100 Jahren anhält. Frings spricht von einem „migrantischen Normal“. Er zeichnet die historischen Flucht‑ und Migrationsbewegungen nach: die erste während des Osmanischen Reichs, die zweite im Kontext des Palästinakriegs (1947–49) und der Nakba, die dritte unter der haschemitisch‑jordanischen Herrschaft im Westjordanland, die vierte nach dem Sechstagekrieg und dem Beginn der israelischen Besatzung und die fünfte seit dem Ausbruch der Zweiten Intifada (2000) und der Lähmung des Oslo‑Friedensprozesses.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="720" height="480" src="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/marc-frings-bischof-azar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein.jpg" alt="Marc Frings steht links an einem Pult und hält seinen Vortrag. Links steht auf einer großen Leinwand das Thema der Veranstaltung." class="wp-image-23469" srcset="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/marc-frings-bischof-azar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein.jpg 720w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/marc-frings-bischof-azar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-495x330.jpg 495w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/marc-frings-bischof-azar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-225x150.jpg 225w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/marc-frings-bischof-azar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">Marc Frings ist Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und ehemaliger Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah</figcaption></figure>



<p>Die christliche Bevölkerung sei von einst rund elf Prozent auf etwa ein Prozent zurückgegangen. Der kleinen christlichen Minderheit in Palästina steht eine große christlich‑palästinensische Diaspora gegenüber, die Anziehungskraft auf die Verbliebenen ausübt. In einer Studie gibt jeder zweite junge Christ an, über Auswanderung nachzudenken. Zunehmende Hasskriminalität gegen Christinnen und Christen – etwa Siedlergewalt in Taybeh sowie Birzeit – und niedrigschwellige Belästigungen, die insbesondere in Jerusalem inzwischen alltäglich sind, verschärfen den Auswanderungsdruck. Gleichzeitig verweist Frings auf einen Faktor, der die starke Verwurzelung der Christinnen und Christen in Palästina zeigt und ein (kleiner) Hoffnungsaspekt ist: die überproportionale Rolle christlicher Einrichtungen mit mehr als 70 Schulen und rund 300 sozialen Organisationen, die etwa 9.000 Menschen einen Arbeitsplatz bieten.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="720" height="480" src="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/musik-von-albrecht-guendel-vom-hofe-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein.jpg" alt="Der Pianist Albrecht Gündel-vom Hofe sitzt mit einem roten Pullover bekleidet am Keyboard." class="wp-image-23463" srcset="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/musik-von-albrecht-guendel-vom-hofe-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein.jpg 720w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/musik-von-albrecht-guendel-vom-hofe-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-495x330.jpg 495w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/musik-von-albrecht-guendel-vom-hofe-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-225x150.jpg 225w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/musik-von-albrecht-guendel-vom-hofe-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Pianist Albrecht Gündel-vom Hofe sorgte mit seiner meditativen Musik für eine entspannte Atmosphäre.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="720" height="480" src="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-haddad-wolfgang-schmidt-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2.jpg" alt="Der Vorsitzende des Jerusalemsvereins, Wolfgang Schmidt, begrüßte Bischof Haddad mit einem Reise-Bischofsring als Geschenk." class="wp-image-23472" srcset="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-haddad-wolfgang-schmidt-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2.jpg 720w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-haddad-wolfgang-schmidt-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2-495x330.jpg 495w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-haddad-wolfgang-schmidt-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2-225x150.jpg 225w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-haddad-wolfgang-schmidt-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Vorsitzende des Jerusalemsvereins, Wolfgang Schmidt, begrüßte Bischof Haddad mit einem Reise-Bischofsring als Geschenk.</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Talitha Kumi: eine Schule als Hoffnungsort</h2>



<p>Aus einer dieser Schulen – Talitha Kumi in Beit Jala – nahmen der deutsche Schulleiter Birger Reese und die palästinensische Schulleiterin Laura Bishara über eine Videokonferenz an dem Jahresfest teil. Reese, der seine Schule als „Hoffnungsort“ sieht, berichtete, dass die erfolgreiche Inspektion als Exzellente Deutsche Auslandsschule erneut den hohen Qualitätsstandard von Talitha Kumi bestätigt hat. Wichtig sei ihm auch die Friedenserziehung und die politische Bildung; jüngst diskutierten auf zwei Veranstaltungen die ARD‑Korrespondentin Sophie von der Tann und Christian Meier von der FAZ mit den Schülerinnen und Schülern. „Wir führen offene Gespräche und transportieren damit unsere Vorstellungen von Toleranz, Dialog und Multiperspektivität“, sagte Reese. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="480" src="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/talitha-kumi-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein.jpg" alt="Laura Bishara und Birger Reese berichteten über Video aus Beit Jala, wie Talitha Kumi Hoffnung schenkt." class="wp-image-23476" srcset="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/talitha-kumi-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein.jpg 720w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/talitha-kumi-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-495x330.jpg 495w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/talitha-kumi-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-225x150.jpg 225w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/talitha-kumi-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">Laura Bishara und Birger Reese berichteten über Video aus Beit Jala, wie Talitha Kumi Hoffnung schenkt. Der Vorsitzende des Jerusalemsvereins, Wolfgang Schmidt (rechts), moderierte die Veranstaltung.</figcaption></figure>



<p>Laura Bishara betonte eindrücklich, wie sehr Talitha Kumi dazu beiträgt, die christliche Identität zu stärken, beispielsweise durch die regelmäßigen Andachten. „Talitha ist ein Ort, an dem Christen spüren, dass sie nicht in der Minderheit sind, sondern Einfluss haben und meinungsbildend sein können“, sagte sie. Eine Schülerin berichtete in einem kurzen Testimonial von dem freundschaftlichen Miteinander von christlichen und muslimischen Schülerinnen und Schülern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Diakonie der ELCJHL lässt Menschen in dunklen Zeiten nicht alleine</h2>



<p>Rana Zeidan, die Leiterin der Diakonie der ELCJHL, kommt per Video zu Wort. Im Gespräch mit der stellvertretenden Vorsitzenden des Jerusalemsvereins, Sybille Möller‑Fiedler, stellte sie ihre Arbeit vor, die sie mitten in den Alltag palästinensischer Familien führt: Menschen ohne stabiles Einkommen, Menschen, deren Wohnungen unbeheizt bleiben, deren Medikamente unerschwinglich sind. „Für uns bedeutet Diakonie, Menschen in ihren schwersten Momenten zu begleiten – nicht nur zu helfen, sondern ihre Würde zu schützen.“ Deshalb versorgt die ELCJHL‑Diakonie einmal in der Woche 95 Menschen mit einer gesunden, warmen Mahlzeit, trägt die Kosten für medizinische Hilfe, übernimmt Stromrechnungen und bietet auch psychosoziale Unterstützung sowie Seelsorge an.</p>



<a href="https://www.jerusalemsverein.de/zwischen-verzweiflung-und-hoffnung-zur-situation-der-palaestinensischen-christinnen-und-christen/"><img decoding="async" src="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FPhrc1uKcX-Q%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br />Mit Klick auf den Wiedergabe-Button erteilen Sie Ihre Einwilligung, dass Youtube Cookies setzt.<br /></p>



<p>Bei einem neuen Projekt „Kochen bringt Heilung“ kommen Menschen in einer angenehmen Atmosphäre zusammen und tauschen sich beim Kochen über ihre Erfahrungen aus. Zeidan betont, dass diese Arbeit fest im Glauben wurzelt. Sie sagt: „Hoffnung entsteht, wenn wir Menschen in ihrer Dunkelheit nicht allein lassen. Deshalb machen wir weiter – auch wenn alles um uns unsicher ist.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die christliche Familie Nassar kämpft mit gewaltlosem Widerstand für ihr Land</h2>



<p>Mit Unsicherheit kennt sich die Familie Nassar nur allzu gut aus. Ihre Geschichte, die Daoud Nassar auf dem Jahresfest erzählt, zeigt eindrücklich, welchen Schikanen Palästinenserinnen und Palästinenser im Westjordanland ausgesetzt sind, wie groß der Vertreibungsdruck ist. Die Nassars betreiben auf einem Hügel südlich von Bethlehem seit mehr als 100 Jahren Landwirtschaft und haben ein bekanntes Friedensprojekt ins Leben gerufen, das Tent of Nations. Aber Siedler wollen auf dem letzten palästinensischen Hügel in der Region eine neue Siedlung gründen. Deshalb versucht die Familie seit mehr als 35 Jahren, ihren Landbesitz von den israelischen Behörden anerkennen zu lassen, damit es nicht zur Enteignung und Vertreibung kommt. Einem ersten Anlauf vor einem Militärgericht in den frühen 1990er‑Jahren folgten unzählige Gerichtsverfahren. Ständig werden neue Dokumente, Karten und Vermessungen verlangt. Es fallen Urteile zu ihren Gunsten, die dann aber nicht umgesetzt werden. Es folgen immer neue juristische Hürden und Verzögerungen. Parallel dazu kommt es zu Angriffen durch Siedler, Bäume werden zerstört, Straßenblockaden errichtet. Die Siedlung Neve Daniel rückt Stück für Stück näher an ihr Grundstück heran. „Die Siedler haben grünes Licht, alles zu machen, was sie wollen“, sagt Nassar.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="480" src="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/daoud-nassar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2.jpg" alt="Daoud Nassar steht an einem Pult und hält einen Vortrag. Auf einer großen Leinwand ist ein Foto mit einem dekorativ bemalten Stein. &quot;Wir weigern uns Feinde zu sein&quot;, steht auf dem Stein." class="wp-image-23473" srcset="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/daoud-nassar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2.jpg 720w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/daoud-nassar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2-495x330.jpg 495w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/daoud-nassar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2-225x150.jpg 225w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/daoud-nassar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">Daoud Nassar spricht auf dem Jahresfest. &#8222;Wir weigern uns Feinde zu sein&#8220;, ist das Motto seiner Familie.</figcaption></figure>



<p>Doch die Familie resigniert nicht und kämpft mit gewaltlosem Widerstand für ihr Recht. „Wir weigern uns, Opfer zu sein“, ist ihr Motto, „Wir weigern uns, Feinde zu sein“, ein anderes. Sie meistern bürokratische Schikanen durch Kreativität: Strom kommt aus selbst installierten Solaranlagen, Wasser aus Zisternen, Gebäude entstehen unterirdisch. Jedes Jahr werden Hunderte Bäume gepflanzt. „Für uns ist es sehr wichtig, mit Glaube, Hoffnung und Liebe und in kleinen Schritten voranzukommen. Das ist der Weg für uns. Es ist ein schwieriger Weg, aber die einzige Möglichkeit für uns und die einzige Hoffnung. Wir sind Menschen, die nie ihre Hoffnung aufgeben“, sagt Nassar.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="480" src="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-azar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein.jpg" alt="Der in den Ruhestand gegangene Bischof Sani Ibrahim Azar singt auf dem Jahresfest des Jerusalemsvereins auf der Bühne, zusammen mit vier jungen Erwachsenen und einem jungen Mann am Keyboard. Azar trägt ein großes goldenes Kreuz. " class="wp-image-23461" srcset="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-azar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein.jpg 720w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-azar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-495x330.jpg 495w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-azar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-225x150.jpg 225w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-azar-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sani Ibrahim Azar wurde beim Jahresfest als amtierender Bischof der ELCJHL verabschiedet. Zum Abschluss des Abends sang er – unterstützt von weiteren Stimmen – christlich-arabische Lieder.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Bischof Haddad: Gott begegnet uns in der Schwachheit</h2>



<p>Zum Abschluss spricht der neue Bischof der ELCJHL, Dr. Imad Haddad, eindringlich und poetisch über die Quellen seiner Hoffnung. Hoffnung sei für ihn keine Stimmung, sondern eine bewusste Entscheidung – oft gegen alle Erfahrungen. Sie sei „Auferstehung im Alltag“, ein Leben, das sich dem Tod verweigert. Gott begegne uns nicht in der Macht, sondern in der Schwachheit; nicht im Triumph, sondern im Kreuz. Hoffnung bedeute, aufzuwachen im Wissen, dass der Tag Demütigung oder Verlust bringen kann – und dennoch zu wählen, voll zu leben. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="480" src="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-haddad-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2.jpg" alt="Bischof Haddad steht an einem Stehtisch und hält ein Mikrophon in der Hand. Daneben steht Matthias Wolf. " class="wp-image-23466" srcset="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-haddad-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2.jpg 720w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-haddad-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2-495x330.jpg 495w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-haddad-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2-225x150.jpg 225w, https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-haddad-zukunft-christen-palaestina-173-jahresfest-jerusalemsverein-2-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bischof Haddad sprach bei dem Jahresfest über Hoffnung, Matthias Wolf aus dem Vorstand übersetzte.</figcaption></figure>



<p>Mit Bonhoeffer erinnert Haddad daran, dass Gott uns selbst in dunklen Zeiten nicht zur Resignation ruft, sondern zu verantwortlichem Handeln. „Solange Menschen aufwachen und das Leben wählen – solange Bäume gepflanzt werden, Kinder unterrichtet werden und zwischen den Ruinen Lieder erklingen – wird die Hoffnung nicht sterben.“</p>



<p><em>Dokumente und Links</em></p>



<p><a href="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bischof-imad-haddad-hoffnung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bischof Dr. Imad Haddad: Warum ich Hoffnung habe (PDF)</a></p>



<p><a href="https://www.jerusalemsverein.de/wp-content/uploads/bishop-imad-haddad-hope.pdf">Bishop Dr. Imad Haddad: Why Do I Have Hope? (PDF)</a></p>



<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/der-alltag-palaestinensischer-christen-checkpoints-siedlergewalt-auswanderung-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der Alltag palästinensischer Christen: Checkpoints, Siedlergewalt, Auswanderung</a><br>Deutschlandfunk, 18. Februar 2026 </p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://www.jerusalemsverein.de/zwischen-verzweiflung-und-hoffnung-zur-situation-der-palaestinensischen-christinnen-und-christen/">Zwischen Verzweiflung und Hoffnung: Zur Situation der palästinensischen Christinnen und Christen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jerusalemsverein.de">Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk</a>.</p>
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