Jerusalemsverein

Der Jerusalemsverein wurde 1852 in Berlin von Friedrich Adolph Strauß gegründet, um die deutschen evangelischen Einrichtungen im damaligen Palästina – darunter Gemeinden, Schulen, Krankenhäuser und andere sozial-diakonische Einrichtungen –  zu unterstützen. Aus der Arbeit des Vereins ging 1959 eine eigenständige arabische Kirche hervor, die heutige Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL). Die aktuellen Schwerpunkte der Förderarbeit sind die vier evangelischen Schulen und sechs Kirchengemeinden der ELCJHL in Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jala, Jerusalem, Ramallah und Amman.

Der Jerusalemsverein …

  • setzt sich für die Anliegen arabischer Christen ein und fördert die ökumenische Zusammenarbeit im Nahen Osten.
  • vermittelt Schulpatenschaften.
  • unterstützt Initiativen zur Verständigung zwischen Palästinensern und Israelis.
  • tritt für einen gerechten und dauerhaften Frieden im Nahen Osten ein.
  • gibt die Zeitschrift „Im Lande der Bibel“ heraus.

Der Jerusalemsverein gehört zu den Gründungsmitgliedern des Berliner Missionswerkes, das 1974/75 aus der Berliner Missionsgesellschaft hervorging. Seitdem ist das Nahost-Referat des Berliner Missionswerkes zugleich Geschäftsstelle des Jerusalemsvereins.

Etwa 20 Persönlichkeiten des öffentlichen und kirchlichen Lebens bilden den Vereinsvorstand. Ein bundesweites Netzwerk von Vertrauensleuten vertritt den Jerusalemsverein in den deutschen Landeskirchen und in Österreich. Um den Sonntag Estomihi laden wir zur Mitgliederversammlung und zum öffentlichen Jahresfest nach Berlin ein.

Der Jerusalemsverein ist Mitglied

  • der Evangelischen Jerusalemstiftung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD),
  • der Mittelostkommission der EKD,
  • dem deutschen Partner des  Mittelöstlichen Kirchenrates (MECC).

Flyer: Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk - Partner für den Frieden

Flyer
Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk –
Partner für den Frieden
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