
Freiwilligendienst beim Ökumenischen Begleitprogramm EAPPI
Das Berliner Missionswerk, zu dessen Trägern der Jerusalemsverein gehört, entsendet Freiwillige im Rahmen des Ökumenischen Begleitprogramms in Palästina und Israel (EAPPI). Die Bewerbungsfrist für Einsätze ab November 2026 ist der 17. Mai 2026.
EAPPI, ein Programm des Weltkirchenrats (ÖRK), unterstützt lokale und internationale Anstrengungen zur Beendigung der israelischen Besatzung und will zu einer Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts durch einen gerechten Frieden beitragen, gestützt auf das Völkerrecht und die einschlägigen UN-Resolutionen.
Auftrag von EAPPI ist es, Palästinenser und Israelis bei ihren gewaltlosen Aktionen zu begleiten und gemeinsame Anstrengungen zur Beendigung der Besatzung zu unternehmen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms beobachten die Lage und melden Verstöße gegen die Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht. Sie unterstützen Aktionen gewaltlosen Widerstands an der Seite lokaler christlicher und muslimischer Palästinenser und israelischer Friedensaktivisten, gewähren Schutz durch ihre gewaltlose Anwesenheit, setzen sich für politische Veränderungen ein und üben ganz allgemein Solidarität mit den Kirchen und allen, die sich gegen die Besatzung wenden.
Bewerbungsschluss für Einsätze ab November 2026 ist der 17. Mai 2026. Das Auswahlseminar findet am 25./26. Juni 2026 in Hamburg statt. Wenn Sie sich bewerben wollen, schicken Sie uns bitte zunächst die am Computer ausgefüllte EAPPI Application Form 2026 (Word). Nach einer Vorauswahl werden dann die zum Auswahlverfahren eingeladenen Bewerber:innen aufgefordert, jeweils drei Referenzen einzureichen. Dazu nutzen Sie bitte diese, ebenfalls am Computer auszufüllende, EAPPI Reference Form (Word). Ihre Bewerbung schicken Sie bitte per E-Mail an Dr. Simon Kuntze, den Leiter des Nahost-Referats im Berliner Missionswerk: s.kuntze@bmw.ekbo.de.
Mehr Infos auf der Webseite des Berliner Missionswerks
EAPPI-Webseite
EAPPI Netzwerk Deutschland