Siedlerangriff auf Taybeh – Baumaßnahmen für Außenposten beobachtet

Hinter der Kirchenruine St. Georg mit einer verfallenen Mauer, auf der ein Kreuz steht, sieht man das Zentrum von Taybeh mit einem Kirchturm.

06.08.2026 | Taybeh, das einzige vollständig christliche Dorf im Westjordanland, gerät zunehmend unter Druck durch israelische Siedler. Im Juni kam es erneut zu gewalttätigen Angriffen. Anfang Juli wurden Baumaßnahmen für einen Siedlungs-Außenposten beobachtet.

Es war nicht der erste Angriff auf die Bewohner Taybehs durch gewaltbereite Siedler. Letzten Sommer terrorisierten Siedler das Dorf und legten Brände. Taybeh erlebte daraufhin eine Welle der Solidarität von Vertretern aus Politik und Kirchen. Am 9. Juni 2026 griffen die Siedler erneut an.

Siedler stiften Brand und schießen mit scharfer Munition

Gegenüber Caritas Canada beschrieb der anglikanische Pfarrer Bashar Fawadleh die Geschehnisse. Demnach legten Siedler in der Nähe einer Tankstelle Brände. Da die palästinensische Feuerwehr anfangs nicht einschreiten konnte – die Sicherheitskoordination mit den israelischen Behörden gelang nicht – versuchten junge Bewohner Taybehs den Brand zu löschen. Sie wurden aber von den Siedlern daran gehindert und angegriffen. Bei diesem Angriff schossen die Siedler auch mit scharfer Munition. Das Feuer konnte schließlich gelöscht werden, nachdem die palästinensische Feuerwehr eine Erlaubnis für ihren Einsatz erhalten hatte.

Pfarrer aus Taybeh: Wir wollen in Frieden leben

Pfarrer Fawadleh betont: „Was wir erleben, ist keine Reihe vereinzelter Vorfälle, sondern ein anhaltendes Muster von Einschüchterung und ungerechtfertigter Gewalt, das unser Grundrecht auf Sicherheit und Würde untergräbt … Wir rufen daher die internationale Gemeinschaft, befreundete Nationen, Menschenrechtsorganisationen, Kirchen und humanitäre Einrichtungen dazu auf … wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die eskalierenden Angriffe auf Taybeh und seine Bewohner zu stoppen. Taybeh … verdient Schutz, Würde und Frieden – nicht Angst, Einschüchterung und wiederkehrende Gewalt … Wir wollen in Frieden leben. Wir wollen, dass unsere Kinder in Sicherheit aufwachsen und unsere Familien ein normales Leben führen können, genau wie die Menschen überall sonst auf der Welt. Dies ist ein grundlegendes Menschenrecht, das geachtet und geschützt werden muss.“

Seit Anfang Juli beobachten Einwohner Taybehs im östlichen Bereich des Ortes zunehmende Aktivitäten von Siedlern, die wie Vorbereitungen für die Errichtung eines Siedlungsaußenpostens. Betroffen ist der Ortsteil Jabal al-Massis, in dem Siedler im Juni Brände legten legten und Dorfbewohner angriffen.

Die meist mit Zelten, Wohnwagen und einfachen Hütten spontan und ohne israelische Baugenehmigung errichteten Außenposten wurden in der Vergangenheit auch von israelischen Gerichten als illegal angesehen und einige von ihnen geräumt. Nach dem Völkerrecht sind sowohl die Siedlungen als auch die Außenposten illegal. Die Zahl der Außenposten ist seit dem 7. Oktober 2023 stark gewachsen.

In unserer Zeitschrift „Im Lande der Bibel“ (Ausgabe 2/2026) berichtet Pfarrer Bashar Fawadleh über die Situation in Taybeh (PDF-Datei) >>

Quellen und Links

Taybeh burning: Israeli settlers set Christian village alight, impede firefighters
Caritas Canada,

New Settler Outpost Being Established Overlooking Taybeh, the West Bank’s Last Entirely Christian Town
Christian Newswire, 06.07.2026

Foto: Bei der Kirchenruine St. Georg in Taybeh verübten radikale Siedler wiederholt Brandanschläge (SeeSaw GmbH /Shutterstock)

Verlängerung der Haft von Natalie Abudayyeh – Erzbischöfin von Canterbury besucht Familie

Natalie Abudayyeh

07.08.2026 | Die palästinensische Christin Natalie Abudayyeh bleibt vorerst bis zum 23. September 2026 in israelischer Haft, wie ein Militärgericht entschieden hat. Das geistliche Oberhaupt der Anglikanischen Kirche, Erzbischöfin Sarah Mullally, stattete ihrer Familie einen Solidaritätsbesuch ab.

Natalie Abudayyeh wurde am 2. Juni 2026 in Birzeit zusammen mit drei weiteren Studentinnen verhaftet. Sie gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL) und war Schülerin in Talitha Kumi (Beit Jala).

Verlängerung der Haft von Nathalie Abudayyeh bis 23. September

In einer Stellungnahme vom 22. Juli 2026 schreibt Bischof Dr. Imad Haddad (ELCJHL), dass Natalie Abudayyeh an diesem Tag vor einem israelischen Militärgericht erschienen ist. Nach dem Gerichtstermin wurde ihre Verwaltungshaft im Damon-Gefängnis in Jerusalem bis zu einer weiteren Verhandlung am 23. September verlängert. Die israelischen Behörden lehnten es ab, sie auf Kaution freizulassen. Familienangehörigen wurde der Kontakt zu der jungen lutherischen Christin verweigert. Ehemalige Häftlinge berichteten, dass in dem Gefängnis sehr schlechte Haftbedingungen herrschen und Menschenrechte verletzt werden.

Bischof Haddad schreibt: „Diese Nachrichten erfüllen uns mit unermesslicher Trauer, und wir machen uns große Sorgen um ihre Sicherheit. Inmitten dieser Trauer empfinden wir Angst und Unsicherheit hinsichtlich der Zukunft all unserer Jugendlichen. Diese systematischen Angriffe Israels auf palästinensische Universitäten sind nur ein weiterer Aspekt einer Besatzung, die das Leben der Palästinenser erstickt und unsere jungen Menschen dazu treibt, darüber nachzudenken, ihre Heimat zu verlassen.“

Erzbischöfin von Canterbury besucht Nathalie Abudayyehs Familie und aus der Haft freigekommene Christin Layan Nasir

Das geistliche Oberhaupt der Anglikanischen Kirche, Erzbischöfin Sarah Mullally, besuchte im Rahmen einer Solidaritätsreise ins Heilige Land die Familie von Natalie Abudayyeh in Beit Jala. Zuvor stattete sie der jungen anglikanischen Christin Layan Nasir und ihrer Familie einen Besuch ab. Die 26-Jährige kam Mitte Mai aus der Haft im Damon-Gefängnis frei. Wie Natalie Abudayyeh ist sie Studentin an der Universität Birzeit. Sie wurde seit 2021 dreimal für mehrere Monate inhaftiert – in Verwaltungshaft ohne offizielle Anklage. Die israelischen Behörden warfen ihr die Mitgliedschaft in einer verbotenen Studentenorganisation vor. Layan Nasir und ihre Familie haben diese Vorwürfe stets bestritten.

Zu den Haftbedingungen im Damon-Gefängnis sagte die Studentin: „Das Gefängnis ist wie ein Friedhof für die Lebenden … Die Bedingungen – die ohnehin schon schlecht sind – werden immer schlimmer … Viele Gefangene benötigen medizinische Versorgung, erhalten jedoch keinen Zugang zu grundlegenden Leistungen. Es gibt so wenig zu essen, und das, was ausgegeben wird, ist von sehr schlechter Qualität. Alle Gefangenen hoffen verzweifelt, dass die Welt davon erfährt und dass etwas unternommen wird, um die Bedingungen zu verbessern.“

Auch die Bischöfe von Chelmsford, Gloucester, Norwich, und Southwark solidarisieren sich mit Natalie und der Familie Abudayyeh. Sie verurteilten ihre Verhaftung als „Bruch der Genfer Konvention der Vereinten Nationen“. Der Bischof von Southwark brachte im House of Lords eine Regierungsanfrage über den Fall ein. Die britische Regierung betonte in ihrer Antwort: „Wir sind nach wie vor zutiefst besorgt über den anhaltenden und umfangreichen Einsatz der Verwaltungshaft durch die israelische Regierung. Wir haben unsere Bedenken gegenüber den israelischen Behörden zum Ausdruck gebracht und deutlich gemacht, dass diese im Einklang mit dem Völkerrecht handeln müssen … Das Vereinigte Königreich fordert die israelische Regierung weiterhin auf, dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) unverzüglichen und ungehinderten Zugang zu allen Haftanstalten zu gewähren.“

Auch US-amerikanisch-palästinensische Studentin in israelischer Verwaltungshaft

Den Fall einer der drei zusammen mit Natalie Abudayyeh in Birzeit verhafteten Studentinnen hat die Zeitung „The Guardian“ beleuchtet. Sama Safi, eine Psychologiestudentin mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft, wurde in ein Gefängnis gebracht, nachdem israelisches Militär nachts den Wohnsitz ihrer Familie stürmte. Ein Sprecher des israelischen Militärs erklärte, sie und die anderen verhafteten Studentinnen seien „wegen der Förderung feindseliger terroristischer Aktivitäten und weiterer terroristischer Handlungen“ verhaftet worden. Safis Anwältin sagte, dass zwei andere Studierende, die zuvor inhaftiert wurden, dem israelischen Militär Dutzende Namen von Personen genannt hätten, die einer Studentengruppe angehören sollen. Das Militär behaupte, die Gruppe stehe der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahe, die als Terrororganisation gilt.

Sama Safi leidet an einer chronischen Erkrankung , die eine regelmäßige Behandlung erfordert. Mehrere US-Abgeordnete haben ihre Freilassung gefordert.

Quellen und Links

Statement zur Verhaftung von Natalie Abudayyeh von Bischof Imad Haddad
Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL), 22.07.2026

Archbishop of Canterbury makes first pastoral visit to Holy Land since taking up office
Church Times, 26.06.2026

Layan Nasir returns home to occupied West Bank after third spell in Israeli prison
Church Times, 22.05.2026

Palestinian American woman held without charge by Israeli military
The Guardian, 13.06.2026

UK Parliament: Business Item (Natalie Abudayyeh)
UK Parliament (House of Lords), 03./17.06.2026

Deutsches Evangelisches Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes (DEI) feiert Jubiläum

Der Sitz des DEI in Jerusalem ist eine historische Villa, umgeben von einem Garten.

Anlässlich seines 125-jährigen Jubiläums lädt das DEI zu einer internationalen Tagung vom 5. bis 9. Oktober 2026 nach Jerusalem und Bethlehem ein.

Am 31. Oktober 1898 wurde die Erlöserkirche in der Jerusalemer Altstadt feierlich unter dem Beisein Kaiser Wilhelms II. eingeweiht. Durch den Bayerischen Oberkonsistorialrat, Dr. Alexander von Schneider, wurde der Kaiser im Zuge dessen auf die Notwendigkeit eines deutschen Institutes zur Pflege der evangelischen Altertumswissenschaft hingewiesen. Am 19. Juni 1900 wurde schließlich ein „Deutsches Evangelisches Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes“ (DEI) ins Leben gerufen.

Anlässlich dieses besonderen 125-jährigen Jubiläums sowie drei Jahre nach dem ursprünglich geplanten Termin lädt das DEI herzlich zu einer internationalen Tagung vom 5. bis 9. Oktober 2026 nach Jerusalem und Bethlehem ein.

Die Veranstaltung findet im Konrad-Adenauer-Konferenzzentrum (Mishkenot HaSha’anim), Jerusalem, und in der Dar al-Kalima-Universität, Bethlehem, statt. Am 8. Oktober findet ein Gartenfest auf dem Gelände des Deutschen Evangelischen Institutes statt.

Detaillierte Informationen und Anmeldung unter: 125years.deiahl.de.

Für einen gerechten Frieden: Erfahrungen aus Palästina und Israel

EAPPI Palästina

Im Rahmen der Online-Gesprächsreihe des Berliner Missionswerks berichten Mia und Rabir am 29. Juni 2026 um 19 Uhr von ihrem Einsatz als Ökumenische Begleiter:innen in Palästina und Israel. Hier können Sie online teilnehmen >>

Von November 2025 bis Januar 2026 waren sie im Auftrag des Berliner Missionswerks für das Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI) des Ökumenischer Rat der Kirchen in den South Hebron Hills tätig. Während des Online-Abends geben sie Einblicke in ihre Erfahrungen vor Ort: in die Arbeit der schützenden Präsenz und Solidarität, die Menschenrechtsbeobachtung und Berichterstattung sowie in Begegnungen mit Akteur:innen der israelischen und palästinensischen Zivilgesellschaft. Darüber hinaus berichten sie über Möglichkeiten, sich durch Advocacyarbeit für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel zu engagieren.

Das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel (EAPPI) unterstützt lokale und internationale Bemühungen, die israelische Besatzung zu beenden und zu einer Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts auf Grundlage eines gerechten Friedens beizutragen. Grundlage der Arbeit sind das Völkerrecht und die einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen.

  • Online-Gesprächsreihe des Berliner Missionswerks
  • Für einen gerechten Frieden – Im Einsatz als Ökumenische Begleiter:innen in Palästina und Israel
  • Montag, 29. Juni 2026, 19 Uhr
  • Online via Zoom-Link

Das Online-Gespräch ist eine Veranstaltung der Gesprächsreihe „Raum geben oder klare Kante? Kirche in der Zivilgesellschaft“ des Berliner Missionswerkes. Aufzeichnungen der bisherigen Gespräche und Termine der geplanten Gespräche finden Sie hier >>

Weiterführende Informationen zum Begleitprogramm bietet das EAPPI-Netzwerk Deutschland.

Neues Siedlungsprojekt bedroht Beduinengemeinde und Integrität der Westbank

Ma’ale Adumim ist eine große Siedlung im Westjordanland. Sie liegt auf Hügeln mit mehreren Ansammlungen von Häusern mit regelmäßigem Abstand zueinander. Im Hintergrund ist eine Wüstenlandscxhaft zu sehen.

05.06.2026 | Durch den geplanten israelischen Siedlungsbau im Gebiet E1 steht die Beduinengemeinde Khan al‑Ahmar kurz vor der Räumung. Mit der Realisierung des Projekts würde der Siedlungsblock Ma’ale Adumim mit Ostjerusalem verbunden und die Westbank weiter fragmentiert werden.

Khan al‑Ahmar liegt östlich von Jerusalem in einem strategisch wichtigen Gebiet des Westjordanlands. Die Bewohner gehören zu Beduinengemeinschaften, die bereits 1948 vertrieben wurden und sich in den 1960er‑Jahren dort niederließen. Seit 1967 verweigern israelische Behörden die Anerkennung des Dorfes sowie Baugenehmigungen; sämtliche Gebäude sind mit Abrissverfügungen belegt.

Am 19. Mai 2026 ordnete Finanzminister Bezalel Smotrich, der auch für den Siedlungsbau im Westjordanland zuständig ist, die Räumung Khan al‑Ahmars an. Die israelische Menschenrechtsorganisation Peace Now warnt, dass die Zerstörung des Dorfes bereits innerhalb weniger Wochen erfolgen könnte. Frühere Abrisspläne waren mehrfach durch internationalen Druck ausgesetzt worden. Auch die Deutsche Evangelische Gemeinde an der Erlöserkirche kam mehrmals zu Solidaritätsbesuchen in das Beduinendorf.

E1-Siedlungsprojekt würde Westbank weiter fragmentieren

Die geplante Räumung steht im direkten Zusammenhang mit dem Siedlungsprojekt E1. Dort sollen 3.401 neue Wohneinheiten entstehen. Ergänzt wird das Vorhaben durch den Bau einer neuen Verkehrsachse, die palästinensischen Verkehr aus dem Gebiet herausleiten soll. Das Projekt würde das Westjordanland faktisch in einen nördlichen und einen südlichen Teil spalten und Ostjerusalem weiter von seinem palästinensischen Umland abtrennen. Es wäre ein weiteres großes Hindernis für eine Zwei‑Staaten‑Lösung.

Deutschland und andere Staaten kritisieren die Pläne zum Siedlungsbau

In einer gemeinsamen Erklärung haben Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien den geplanten Siedlungsbau und die drohenden Vertreibungen scharf kritisiert. „Das Völkerrecht ist unmissverständlich: Israelische Siedlungen im Westjordanland sind illegal“, betonen die vier Staaten. Sie fordern Israel auf, gegen die wachsende Siedlergewalt konsequent vorzugehen. 

Wachsende Siedlergewalt baut Vertreibungsdruck auf

Beduinengemeinschaften im C-Gebiet der Westbank, das vollständig von Israel verwaltet wird, gehören zu den Hauptleidtragenden der seit 2023 sprunghaft angestiegenen Siedlergewalt. Bewohnerinnen und Bewohner der Dörfer werden bedroht und angegriffen, ihr Eigentum wird zerstört, ihr Vieh gestohlen. Das israelische Militär geht selten dagegen vor, teilweise unterstützen Soldaten die Angriffe und Aktionen der gewaltbereiten Siedler. Dadurch wird im Zusammenspiel mit Abrissbescheiden, Hauszerstörungen und Räumungen durch die israelische Militärverwaltung ein großer Vertreibungsdruck gegen die Beduinengemeinschaften aufgebaut.

Quellen und Links:

Minister Smotrich Orders the Evacuation of Khan al-Ahmar as Part of Israeli Takeover of the Central West Bank and Construction in E1
Peace Now, 19.05.26
https://peacenow.org.il/en/minister-smotrich-the-evacuation-of-khan-al-ahmare1

Deutschland warnt Israel vor Siedlungsbau
Tagesschau.de, 22.05.2026
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-westjordanland-siedler-kritik-100.html

E1-Projekt im Westjordanland. Aus für die Zweistaatenlösung?
Deutschlandfunk, 02.06.2026
https://www.deutschlandfunk.de/israel-siedler-westjordanland-e1-projekt-zweistaatenloesung-100.html

Foto: Der Siedlungsblock Ma’ale Adumim soll durch das Projekt E1 erweitert werden. © Seth Aronstam/Shutterstock.com